Neues Rätsel zum Sprachenlernen: Vokabel-Sudoku

Zum Ausprobieren: dieses Rätsel mit Lösung (PDF)

Vor einer ganzen Weile habe ich mal verschiedene Rätselarten vorgestellt, die sich für den Sprachunterricht adaptieren lassen. Heute dazu eine kleine Erweiterung: das Vokabel-Sudoku.

In meinem Vokabel-Sudoku entspricht jede Zahl (1-9) einer Kategorie: Monate, Obst, Gemüse, Familienmitglieder, Getränke, Sportarten, Zahlen, Farben und Kleidungsstücke. (Ja, ich weiß – sind Tomaten jetzt Obst oder Gemüse, und müssen Kartoffeln nicht sonstwohin gerechnet werden…? Ich bin zu dem einfachen Schluss gekommen: Wenn man es nicht in einen Obstsalat tun würde, ist es in diesem Sudoku ein Gemüse ;)).

In jedem Feld, das nicht vorgegeben ist, hat der Spieler nun drei Alternativen, aus denen er die richtige auswählen muss.

Vokabel-Sudoku

Ich habe das Sudoku gestern erstellt und heute ausprobiert. Obwohl nur drei Alternativen zur Auswahl stehen, fand ich es ganz schön knifflig und auch sehr interessant, weil man bei jedem Wort nochmal darüber nachdenken muss, welcher Kategorie es jetzt doch gleich zuzuordnen ist. Für die Festigung von Wortschatz scheint es mir deshalb ganz effektiv, auch wenn ich es noch nicht mit Schülern ausprobiert habe.

Einsatzmöglichkeiten: Für Vokabeln oder Grammatik (z.B. verschiedene Zeiten identifizieren, „unregelmäßiges simple past“, „unregelmäßiges past participle“, „unregelmäßiger Plural“, „unzählbares Substantiv“ als Kategorien).

Erstellung: Man nehme ein bereits gelöstes Sudoku (z.B. im Internet generieren lassen) und ersetze die Zahlen durch Begriffe der gewünschten Kategorien. Bei den nicht vorgegebenen Zahlen anschließend zwei falsche Auswahlmöglichkeiten hinzufügen. Leider recht zeitaufwendig; hier fehlt ein Generator wie der puzzle maker für Kreuzworträtsel 🙂 Die Schwierigkeit lässt sich einfach variieren, indem man z.B. auf Sechser- oder Vierer-Sudokus zurückgreift.

Ein wenig Web-Recherche offenbarte, dass ich natürlich nicht die erste mit dieser gloriosen Idee war. Der Hueber Verlag hat nicht nur das Sudoku fürs Sprachenlernen entdeckt, sondern sich sogar den Begriff „wodoku®“  schützen lassen 😉 Soweit ich dies nach einem kurzen Blick in die Leseprobe beurteilen kann, funktionieren diese Rätsel allerdings nach einem etwas anderen Prinzip: Statt für eine Kategorie steht jede Zahl für ein einzelnes Wort, das zur einfacheren Erkennung  farbig unterlegt ist (z.B. 1 = black, 2 = red …). Der Lerneffekt soll hier über das mehrfache Schreiben des Wortes erfolgen.

Über Rückmeldung zu euren Erfahrungen mit diesen und anderen Vokabelsudokus (per Kommentar oder an englischhelfer@yahoo.com) würde ich mich sehr freuen!

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Die Zeiten im Englischen richtig benennen

Die Zeiten im Englischen sind auf den ersten Blick furchtbar verwirrend. Es kommt einem gerne so vor, als gäbe es eine unendliche Zahl davon, die anscheinend vollkommen willkürlich benannt sind.

Zum Glück ist das aber gar nicht so! Man muss eigentlich nur sehr wenige Wortbestandteile kennen, um sich den Namen einer Zeit herleiten zu können.

PUNKT 1: Simple and complex tenses – einfache und zusammengesetzte Zeiten

Zunächst einmal müssen wir uns verdeutlichen, wie die Zeiten im Englischen aufgebaut sind. Es gibt nur zwei sogenannte „simple“ tenses, die aus einem einzigen Wort (mit angefügten Endungen) bestehen. Das sind das simple present (die einfache Gegenwart) und das simple past (die einfache Vergangenheit).

simple present: I play. (Ich spiele)
simple past: I played. (Ich spielte)

Alle anderen Zeiten sind zusammengesetzt – das heißt, wir brauchen Hilfsverben, um sie zu bilden. Glücklicherweise gibt es da erst einmal nur zwei – to have und to be. Sie können natürlich in verschiedenen Zeiten gebraucht und auch kombiniert werden.

to have: I have gone, I had gone, I will have gone …
to be: I am going, I was going, I will be going, I had been going …

Desweiteren gibt es dann noch die Konstruktionen will + Infinitiv und be going to + Infinitiv, mit denen man ausdrücken kann, dass etwas in der Zukunft geschehen wird.

 

Punkt 2: TENSE – Die Zeit

„Tense“ oder einfach „Zeit“ sagt uns, wann eine Handlung passiert ist – jetzt, früher, oder noch gar nicht. „Tenses“ gibt es im Englischen tatsächlich nur drei, und zwar:

PRESENT – Gegenwart oder Präsens: Ich gehe.
Bsp: I play, I am playing, I have played, I have been playing.

PAST – Vergangenheit: Ich ging.
Bsp: I played, I was playing, I had played, I had been playing.

FUTURE – Zukunft: Ich werde gehen.
Bsp: I will play, I will be playing, I will have played; I‘m going to play

 

Punkt 3: ASPECT – Der Aspekt

Das wäre wunderbar einfach – allerdings gibt es neben TENSE noch ein weiteres Merkmal, in dem sich die englischen Zeiten unterscheiden. Das ist der sogenannte ASPEKT. Der Aspekt sagt uns nicht, wann eine Handlung passiert ist, sondern wie diese Handlung gesehen wird. Hier müssen wir uns drei Begriffe merken:

a) PROGRESSIVE: Der progressive aspect wird mit einer Form von to be und der ing-Form gebildet. Die Form von to be passt sich in der Zeit an: Für das present progressive nimmt man die Präsens-Formen von to be (am, is, are), für das past progressive die Vergangenheitsformen (was, were) … und so fort.

 

present progressive I am playing.
past progressive I was playing.
future progressive I will be playing.

b) SIMPLE: Simple bedeutet einfach nur „kein progressive“ – d.h. kein be + ing-Form.

simple tense progressive tense (be + ing)
I play. I am playing.
I played. I was playing.

Die Bedeutung des progressive aspects ist, dass sich eine Handlung zu einem bestimmten Zeitpunkt im Verlauf befindet und noch nicht abgeschlossen ist – im Gegensatz zum simple aspect. Vergleiche:

  • simple: I’ve cleaned the car. Look how shiny it is!
    – Ich habe das Auto gewaschen. Schau, wie sauber es ist. (Ergebnis wird betont, abgeschlossen)
  • progressive: I’ve been cleaning the car, but I’m still not done.
    – Ich wasche (seit einiger Zeit) das Auto, aber ich bin immer noch nicht fertig. (Vorgang wird betont, nicht abgeschlossen)

c) PERFECT: Der perfect aspect sagt aus, dass etwas vor einer anderen Handlung geschehen ist. Man bildet ihn mit einer Form von have und dem past participle (d.h. der ed-Form oder „dritten Spalte“).

Den perfect aspect gibt es in allen drei Zeiten …

  • The windows are clean (present) because I have just cleaned (present perfect) them.
    – Die Fenster sind sauber, weil ich sie gerade geputzt habe.
  • The windows were clean (past) because I had just cleaned (past perfect) them.
    – Die Fenster waren sauber, weil ich sie gerade geputzt hatte.
  • The windows will be clean (future) because I will have cleaned (future perfect) them.
    – Die Fenster werden sauber sein, weil ich sie geputzt haben werde.

… und natürlich auch mit dem progressive aspect kombiniert:

  • present perfect progressive: I have been cleaning.
  • past perfect progressive: I had been cleaning.
  • future perfect progressive: I will have been cleaning.

 

Und nun zur Anwendung.

Um eine Zeit richtig zu benennen, müssen wir uns also nur drei Fragen stellen:

a. In welcher Zeit steht das Verb bzw. Hilfsverb – past, present, future?
b. Gibt es eine Form von have und ein Past participle – perfect oder nicht?
c. Gibt es eine Form von to be mit ing-Form – progressive oder simple?

present, past, future? perfect (have + past participle) progressive (be + ing) oder simple? Name der Zeit
I am going am: present nein progressive present progressive
I was going was: past nein progressive past progressive
I will be going will be: future nein progressive future progressive
I have gone have: present ja simple present perfect
I have been going have: present ja progressive present perfect progressive
I had been going had: past ja progressive past perfect progressive
I went went: past nein simple past simple

 

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Stunde zum Thema „classroom language“ für die 6. Klasse

Eine kleine Wiederholung zum Thema „classroom language“ mit einem Memory-Spiel und einer Partnerübung, auch als Vertretungsstunde für die 6. (u.U. auch 5. oder 7.) Klasse geeignet. Hier die Arbeitsblätter als Download: (PDF) (DOCX).

 

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Kommaregeln im Englischen

Zu diesem Thema gibt es ein Arbeitsblatt mit Erklärungen und Übungen:(DOCX) (PDF)

Die Kommasetzung folgt im Englischen weniger strikten Regeln als im Deutschen; es kommt oft darauf an, was im jeweiligen Kontext am verständlichsten und am besten lesbar ist. Hier ein paar Grundregeln. Kommas setzt man:

  1. In Aufzählungen. Die Elemente einer Aufzählung ohne Bindewörter werden mit Kommas abgetrennt. In einer Aufzählung mit mindestens drei Gliedern kann vor and ein Komma stehen (das sog. ‚Oxford comma‘); es kann Unklarheiten vermeiden.

We’ve got crisps, crackers, chocolate(,) and jelly beans.

VERWIRREND: I love my friends, Homer Simpson and Britney Spears. (-> Es klingt, als seien Homer und Britney die Freunde.)
BESSER: I love my friends, Homer Simpson, and Britney Spears. (Es ist klar, dass drei unabhängige Elemente gemocht werden.)

  1. Zwischen zwei Hauptsätzen. Vor den nebenordnenden Konjunktionen for, and, nor, but, or, yet, so (Merkwort FANBOYS) steht ein Komma, wenn danach ein vollständiger Satz folgt.

He was tired, but he kept going.
ABER kein Komma bei unvollständigem Satz: He was tired but kept going.
UND kein Komma vor Nebensätzen: He was tired because he had been up all night.

  1. Manchmal nach adverbialen Bestimmungen am Satzanfang.

3a. Immer nach adverbialen Nebensätzen, Partizipial-, Infinitiv- und Gerundkonstruktionen.

If you ask him, he’ll help you.
Having eaten five pieces of cake, Steve felt sick.
To tell you the truth, I couldn’t have done it without Peter’s help.
On hearing the news, she fainted. 

3b. Normalerweise nach conjunctive adverbs (die Sätze logisch verknüpfen) und adverbs of comment (die eine Meinung zum Ausdruck bringen).

However / In fact / Therefore …, they still haven’t found a solution.
Unfortunately / Remarkably / Surprisingly …, this is still a huge problem.

3c. Nach anderen adverbialen Bestimmungen (z.B. des Ortes oder der Zeit) nur dann, wenn sie sehr lang sind oder das Komma zu mehr Klarheit verhilft. 

After a nap Paul went to see his friend.
After a long nap on the couch, Paul went to see his friend. 

VERWIRREND: After that time was up and everybody had to hand in their tests.
(Man liest zunächst “… nach dieser Zeit” und merkt dann erst, dass “that” und “time” nicht zusammengehören.)
BESSER: After that, time was up and everybody had to hand in their tests.

  1. Vor und nach direkter Rede – außer nach einem Ausrufe- oder Fragezeichen am Ende der direkten Rede.

He said, “You’re my best friend.”  / “You’re my best friend,” he said. / “You,” he said, “are my best friend.”
ABER kein Komma bei ! und ?: “You’re my best friend!” he said.

 

  1. Nach Grußformeln; nach Ausrufen; vor und nach Anreden

Good morning, how are you?
Oh, it’s you. / Well, that’s what I thought.
Mum, can I have a cookie? / Thank you, Daniel.

  1. Nach Yes und No und vor question tags:

Yes, I’m from New York. / No, I’m not.
You’re from New York, aren’t you?

  1. Am Satzende vor please, too und either.

Pass me the sugar, please. (ABER nicht am Satzanfang: Please pass me the sugar.)
I’d like some tea, too. / I don’t want any tea, either.

  1. Zwischen gleichrangigen Adjektiven (Adjektiven, die man in der Reihenfolge vertauschen oder mit and verbinden könnte):

The collection has some funny, original stories in it. = lustige, originelle Geschichten (= funny and original stories)
This is a new original series. = eine neue Originalserie

  1. Bei Einschüben, die man auch weglassen könnte. Dazu gehören z.B. Appositionen, verbindende und kommentierende Adverbien und non-defining relative clauses.

Mrs Smith, our new English teacher, is very nice.
She is not, however, the best English teacher we’ve ever had.
Mrs Smith, who is our new English teacher, is very nice.

ABER: Bei defining relative clauses, die ihr Bezugswort definieren, darf kein Komma stehen. Vergleiche:

defining: I have three brothers who live in different cities. My brother who lives in New York is a teacher.
non-defining: I only have one brother. My brother, who lives in New York, is a teacher.

  1. Bei Zahlen, Datum und Ortsangaben:

10a zum Trennen der Tausender in ganzen Zahlen:

one thousand = 1,000
(Achtung: für Dezimalzahlen verwendet man einen Punkt. Anderthalb = 1.5)

10b Wenn ein Datum aus mehr als zwei Bestandteilen besteht, werden diese durch Komma abgetrennt und hinter der Datumsangabe ein Komma gesetzt.

On May 15, 1990, Mike Miller was born.
ABER: Mike Miller was born in May 1990. (nur zwei Bestandteile)

10c Bei der beliebten Kombination von Stadt und Land (bzw. Bundesstaat) steht zwischen beiden Elementen und danach ein Komma.

I have friends in Springfield, Illinois, and in Paris, France.

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Oster-Spezial

Noch eine Woche bis zu den Osterferien. Zu diesem Anlass habe ich mal ein paar entsprechende Arbeitsblätter vorbereitet:

Für die 6. / 7. Klasse: The Tale of Peter Rabbit von Beatrix Potter (PDF)

Ein Bilderbuchklassiker: Kaninchenjunge Peter mümmelt sich entgegen ausdrücklichen elterlichen Verbots durch den Gemüsegarten der kaninchenpasteteliebenden McGregors. Dieses Arbeitsblatt enthält den gekürzten und teilweise vereinfachten Text mit Bildern und Vokabelangaben. Dazu gibt es Verständnisfragen und ein paar Grammatikaufgaben zu simple past, unregelmäßigen Verben und past progressive.

Für die 9. / 10. Klasse: Easter Traditions around the World (PDF)

Diese kurze Leseverstehens-Aufgabe beschäftigt sich mit drei ungewöhnlichen Ostertraditionen: den nordischen Osterhexen, den australischen Oster-Bilbies und den Karfreitagsdrachen auf den Bermuda-Inseln. Inklusive Verständnisfragen, Schreibauftrag, Vokabel- und Grammatikaufgabe.

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Vokabelkartei zum Selbermachen: Bastelbogen

Eine Vokabelkartei ist eine praktische Sache, denn im Idealfall kann man den/die Schüler(in) damit zu regelmäßigem und wiederholendem Lernen anhalten.

Heute gibt es von mir ein PDF zur Einführung des Vokabelkastens für jüngere Schüler. Es enthält eine Anleitung, wie man mit der Kartei arbeitet. Der zweite Bestandteil ist ein Bastelbogen für einen Vokabelkasten mit Trennkärtchen, ebenfalls mit Anleitung versehen. Zum Basteln ist nur ein wenig dünne Pappe (z.B. von einer Cornflakes-Schachtel), eine Schere und etwas Papierkleber (u.U. Tesafilm zum Fixieren) nötig.

Der Kasten ist für A8-Karteikarten ausgelegt und relativ klein (16 x 7,5 x 5,5 cm), was aber in meinen Augen für den Anfang ausreicht. Bei handelsüblichen Karteikarten sollten ca. 500 Stück unterzubringen sein. So sieht das Resultat aus:

vokabelkartei

Hier gibt’s den Bastelbogen (PDF) und Bastelbogen (DOCX).

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Capitalization – Die Großschreibung im Englischen

Diesen Post gibt es auch als PDF mit Übungen.

Im Gegensatz zum Deutschen werden im Englischen nicht alle Substantive großgeschrieben. Großgeschrieben wird / werden …

  1. am Satzanfang oder zu Beginn einer wörtlichen Rede, die einen ganzen Satz wiedergibt.
  • He is very nice and friendly.
    -> Bob said, „He is very nice and friendly.“
    (! aber: Bob said he was “very nice and friendly.” -> kein voller Satz)
  1. das Personalpronomen IYesterday I didn’t go to school.
  1. Abkürzungen: the CIA, AIDS, NASA
  1. Wörter in Titeln außer Artikeln (a, the), Präpositionen (of, in, by…) u. beiordnenden Konjunktionen (for, and, nor, but, or, yet, so – Merkwort FANBOYS).[1] Das erste und letzte Wort des Titels und (ggf.) des Untertitels werden immer großgeschrieben.
  • The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring

5. Eigennamen und davon abgeleitete Adjektive, Verben, etc.. Hierzu zählen die Namen von:

  • Personen (Michael Jackson, the Jacksons, Jacksonian democracy)
    • inkl. vor dem Namen stehende Titel und Spitznamen: Mr. / Mrs. / Dr. Jackson, President Obama, Wild Bill
    • Familienbezeichnungen, die wie Namen gebraucht werden: I’m coming, Mum. Look, Uncle Ben is here.
  • Personengruppen und Zugehörigem (the French, a bag of French fries)
    • Völkern und Nationalitäten (the Cherokee, the French)
    • Firmen, Institutionen, Vereinigungen… (Microsoft, the Ministry of Defense, Hogwarts School of Witchcraft …)
    • Sprachen (German, French)
  • Orten
    • natürlich (Mars / Martian, Africa / African, Mount Everest, the North Sea, the Nile, Lake Michigan)
    • menschengemacht (Germany, the Empire State Building, London, Fleet Street)
  • Bestimmten Zeitangaben wie
    • Monate, Wochentage und Feiertage (August, Tuesday, Christmas)
    • historische Ereignisse und Epochen (the Olympic Games, the Middle Ages, the French Revolution)
  • Religionen, Göttern und heiligen Büchern:
    • Catholic, Allah, the Bible, to Christianize (! Ausnahme: das Adjektiv biblical)
  • Markennamen (Coca Cola) – es sei denn, die Macher der Marke legen eine andere Schreibung fest (iPhone)

 

ACHTUNG 1 In manchen Fällen werden Eigennamen nicht großgeschrieben, obwohl man es erwarten würde. Dazu gehören:

  • Tier- und Pflanzenarten (a German shepherd)
  • chemische Elemente, auch wenn sie von Eigennamen abgeleitet werden (einsteinium)
  •  Lebensmittelprodukte mit Ausnahme von Markennamen (Tabasco sauce vs. Coca Cola )
  • Krankheiten (Alzheimer’s disease)
  • Jahreszeiten und Ereignisse im Jahreskreis (spring, the winter solstice)
  • Himmelsrichtungen, es sei denn, sie sind Teil eines Ortsnamens (in the west vs. in West Virginia)
  • Klein schreibt man gewöhnlich auch earth[2], sun and moon (im Gegensatz zu den anderen Planeten).

ACHTUNG 2 Vorsicht bei Eigennamen: Wird ein Begriff allgemein verwendet oder ist er wirklich Teil eines Namens oder Titels?

  • Yesterday Mum spoke to Michael’s mum. (wie Name gebraucht / allgemeine Bezeichnung)
  • I live in the north of North Korea. (allgemeine Himmelsrichtung / Teil des Ländernamens)
  • Many senators complained, among them Senator Brown. (allgemeine Berufsbezeichnung / Titel)
  • And God punished those that worshipped false gods. (Name des christl. Gottes / allg. Bezeichnung)

ACHTUNG 3 Manchmal können Eigennamen den Bezug zum ursprünglichen Namensgeber verlieren. Dann werden sie kleingeschrieben.

  • Bsp. to boycott (boykottieren – benannt nach Charles C. Boycott, woran man aber gewöhnlich nicht denkt)
  • Bsp. a kleenex (eigentlich ein Markenname, heute aber wie “Tempo” statt „Papiertaschentuch“ gebraucht)

[1] Wir richten uns hier nach der Regelung des Chicago Manual of Style. Gerade bei der Schreibung von Titeln gibt es viele verschiedene Regelungen.

[2] Earth wird großgeschrieben, wenn sie zusammen mit anderen Planeten gelistet wird: In this picture of our solar system, you can see Venus, Earth and Mars.

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Vokabelspiel für die Klasse: Quizlet Live

Vor einiger Zeit hatte ich Vokabelspiele für den Anfang der Stunde vorgestellt. Heute gibt es eine digitale Variante: Quizlet Live.

Quizlet – schon häufiger erwähnt – ist eine Internetseite, auf der man nach kostenloser Anmeldung Vokabellisten von anderen Usern kopieren, erstellen und spielerisch lernen kann. Es gibt sogar eine App, mit der man seine Vokabeln auf dem Handy mitnehmen und einfach unterwegs (auch offline) lernen kann.

Seit Kurzem gibt es auf Quizlet auch ein Spiel, das man im Klassenzimmer spielen kann. Alles, was man braucht, sind mindestens sechs Spieler, mehrere internetfähige Geräte (Smartphone, Tablet, Laptop) für die Schüler und ein weiteres  für den Lehrer. Schön ist ein Beamer, damit die Schüler ihre Punktewertung mitverfolgen können, aber der ist eigentlich optional.

Der/die Lehrer(in) erstellt also (nach Einrichtung eines Accounts) ein Set mit den Vokabeln, die die Schüler zu Hause gelernt haben. (Ich verwende gerne Vokabeln und englische Definitionen statt Vokabel und deutscher Übersetzung, um es für die älteren Schüler etwas schwieriger zu machen.) Anschließend klickt er/sie auf der Webseite auf „Quizlet Live“ und „Spiel erstellen“. Die Schüler können dann mit einem vierstelligen Zahlencode dem Spiel auf ihrem eigenen Gerät beitreten; eine Anmeldung ist für sie nicht nötig.

Die Schüler werden zu Gruppen zusammengestellt. Das Spiel erfragt nun eine Vokabel und gibt mehrere Antwortmöglichkeiten. Nur ein Schüler hat jedoch auf seinem Handy die richtige Antwort. Deshalb müssen die Schüler untereinander vergleichen und sich absprechen. Auf dem Lehrergerät kann man unterdessen den Fortschritt der Gruppen verfolgen. Heimtückisch: Nach einer einzigen falschen Antwort fällt die Gruppe auf Null zurück.

Den Schülern hat das Spiel viel Spaß gemacht. Man sollte allerdings mindestens zwanzig Minuten einkalkulieren; denn bis alle sich angemeldet haben, geht doch etwas Zeit ins Land. Sollte ein Schüler kein Smartphone besitzen, ist das auch kein Problem; er/sie kann einfach als vierter Spieler bei einer anderen Gruppe mithelfen.

 

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Classroom language: Häufige Fehler

Natürlich wissen wir eigentlich alle, dass es do your homework heißt und nicht make your homework oder gar make your homeworks. Trotzdem gibt es einige Fehler, die gerade in der Sprache im Klassenzimmer ständig auftauchen. Dementsprechend häufig hört man sie, und ehe man sich versieht, sind sie unauslöschlich im Gedächtnis eingebrannt. Hier ein paar Klassiker.

  1. Please open your books on page 20.
    Hier muss es entweder to oder at page 20 heißen.
  2. We’re going to write a test tomorrow.
    Unfassbar, aber wahr: Englischlehrer sagen es seit Generationen falsch. Im Zusammenhang mit Tests kann man die Verben take und do verwenden – nicht aber write.
  3. Time’s over – hand in your tests!
    Korrekt wäre hier Time’s up. Der Ausdruck … time is over bezieht sich gewöhnlich auf eine Zeitspanne in der Vergangenheit; hier könnten wir das Wort time also mit Zeitalter übersetzen. Um es mit Galadriel zu sagen: The time of the elves is over. 
  4. Please explain me the rule.
    Richtig heißt es: Please explain the rule to me.
  5. Make your homeworks! / Collect informations!
    Doch, der musste natürlich in die Liste. Erster Fallstrick: Für das Erledigen von Hausaufgaben verwendet man das Wort do (separater Post to come).
    Zweitens ist das Wort homework (wie information und advice) unzählbar – hier darf man also nie ein -s anhängen. Genauso wenig sagt man a / one homework.
  6. What means the word „dictionary“?
    Gleiche Regel wie bei anderen Fragen im simple present, die nicht nach dem Subjekt des Satzes fragen: Wir brauchen das Hilfsverb do. Sprich: What does the word „dictionary“ mean? Oft wird dieser Satz auch fälschlicherweise gebraucht, um nach einer deutschen / englischen Übersetzung zu fragen: „What does the word ‚Katze‘ mean in English?“ Stattdessen sollte die Frage heißen: „What’s ‚Katze‘ in English?“ oder „How do you say ‚Katze‘ in English?“
  7. I mean that all drugs should be legalized. / My meaning is that all drugs should be legalized.
    Das Wort „mean“ heißt „bedeuten“ (This word means „bear“.) oder beabsichtigen (That’s not what I meant to say), aber nicht „der Meinung sein“. Dafür verwendet man – je nach Kontext – Verben wie believe, think oder feel. Ebenso bedeutet meaning nicht etwa „Meinung“, sondern „Bedeutung“. Also: In my opinion / In my view, all drugs should be legalized.
  8. Aussprache: apostrophe
    Betonung auf der zweiten Silbe, das -e am Ende wird ausgesprochen. Das Wort klingt also von Betonung und Silbenzahl her wie psychology, nicht wie cottage loaf. Analog und ebenso oft falsch ausgesprochen: catastrophe und anemone.
  9. Aussprache: psychology 
    Ich schweife vom Thema classrom language ab, aber wo wir dabei sind: Das p in psychology ist stumm, man sagt also saɪˈkɒlədʒi. Ebenfalls mit stummen p beginnen alle damit verwandten Wörter (psychologist, psychiatry, psychotherapy …) und weitere aus dem Griechischen stammende Begriffe wie pneumonia, pneumatic und pterodactyl.
  10. There is an elephant on the picture.
    Dieser Satz ist eine Übertragung aus dem Deutschen (Auf dem Bild ist ein Elefant). Im Englischen verwendet man hingegen die Präposition in – was, genauer bedacht, eigentlich mehr Sinn macht. Ich habe mir einmal erlaubt, dazu eine kleine Grafik zu erstellen:
    elephant in the picture
  11. Let’s discuss about this problem. / Comment this article.
    Im Deutschen diskutiert man häufig einmal über etwas. Im Englischen steht discuss hingegen immer ohne Präposition: Let’s discuss this problem. Das umgekehrte Problem haben wir bei to comment – hier brauchen wir die Präposition on: Comment on this article. 
  12. Can you hold a presentation?
    Genau wie eine Rede (a speech, a talk) wird eine Präsentation nicht gehalten, sondern gegeben: Can you give a presentation?
  13. In the article stands that …
    Korrekt wäre: The article says that …
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Vokabeln lernen: Tipps und Strategien

Vokabeln zu lernen ist ein zentraler Bestandteil des Fremdsprachenunterrichts. Ohne Wortschatz funktioniert nichts – weder Leseverstehen noch Sprechen. Noch nicht einmal die so beliebten Grammatik-Einsetzübungen.

Das Problem: Man predigt den Schülern beständig, sie müssten „Vokabeln lernen“. Tun sie auch. Manchmal richtig lange. Und trotzdem sind die Dinger nach einer Woche wieder aus dem Gedächtnis verpufft oder bleiben erst gar nicht haften. Auch die Vokabeln abzuschreiben hilft keinesfalls jedem.

1. Die Einführung der neuen Vokabeln

Im Sprachunterricht lernen wir neue Vokabeln meistens in einem Text kennen. Das ist auch gut so, denn ohne einen sinnvollen Zusammenhang kann man sich Wörter viel schwieriger merken. Beispiel: Zwei Schülerinnen (nennen wir sie Lisa und Jasmin) sollen das Wort crowbar (Brecheisen) lernen.

Lisa sieht sich folgende Information im Schulbuch an und versucht sie sich einzuprägen:

crowbar (n)                                      das Brecheisen

Diese Information geht schnell im Gewimmel der zehn anderen Vokabeln unter, die Lisa noch lernen muss. Gut möglich wäre auch, dass sie sie mit einer anderen Vokabel durcheinanderbringt.

Jasmin liest hingegen diese Geschichte über den Ausbruch einer Zombieapokalypse:

„Run!“ yelled Tom. „They are coming!“ The men ran down the empty hallway. Behind them, the shambling steps of the undead were getting closer. Jeff could smell the horrible stench of their rotten flesh and hear their hungry groans.
Tom had reached the door at the end of the hallway. „Oh no,“ he gasped, „it’s locked! What are we going to do now?“
„Wait“, Jeff said, breathless. „Wait a second. Just a day ago, I opened this toolbox and there was a crowbar in it! Oh my God, I hope it’s not gone …“
Hastily he unlocked the box, and yes, there it was. The cold, heavy metal in his hand felt reassuring.
At that moment, he felt something grab his shoulder. It was icy, wet and slimy. Without thinking, Jeff grabbed the crowbar and hit the zombie on the head. The monster tumbled to the ground.

Mit großer Wahrscheinlichkeit kann sich Jasmin die Vokabel viel leichter merken als Lisa. Warum?

  • Wir lernen das Brecheisen in einem (naja, mehr oder weniger) realistischen Kontext kennen: Es befindet sich in einer toolbox, man kann es gebrauchen, um Türen aufzubrechen (oder Köpfe einzuschlagen). Ein Brecheisen ist eben in der echten Welt keine Kette aus sieben Buchstaben – sondern ein Werkzeug, das man anfasst und gebraucht.
  • Menschen lernen am besten mit allen Sinnen. In der Geschichte gibt es jede Menge Sinnesempfindungen – Gerüche, Geräusche, Berührung.
  • Besonders gut ist es, wenn man Gelerntes mit Emotionen verknüpfen kann. Auch davon gibt es in der nervenzerfetzenden Zombiegeschichte mehr als im Vokabelheft.

Welche Tipps können wir nun aus dieser kleinen Anekdote ziehen?

  • Lies dir den Text im Schulbuch mehrfach durch und achte dabei besonders auf die Vokabeln, die neu eingeführt werden.
    • TIPP Wenn du die Möglichkeit hast, eine Kopie zu machen, schwärze die zu lernenden Begriffe und versuche sie beim nächsten Lesen selbst richtig zu ergänzen.
  • Lies den Text nicht nur, sondern höre ihn auch – z.B. von der Schulbuch-CD, von einem Freund oder dir selbst vorgelesen.
    • TIPP Das kann man auch mit einem Bingo-Spiel verbinden. Schreibe dir die deutschen Übersetzungen auf ein Blatt Papier; hör dann den Text auf Englisch und streiche die Wörter durch, die du hörst.
  • Schreibe eine eigene Geschichte oder zumindest eigene Sätze, in denen du die neuen Vokabeln verwendest.
  • Der beste Tipp: Lies in deiner Freizeit möglichst oft englische Texte, die dir gefallen – seien es Bücher, Blogs oder Zeitungsartikel. Lege eine Liste mit Vokabeln an, die dir dabei begegnen und besonders wichtig vorkommen. (* Beim freien Lesen macht es keinen Sinn, jedes einzelne Wort nachzuschlagen – dabei geht jeder  Spaß an der Lektüre flöten. Aber einzelne Begriffe lohnt es sich doch, festzuhalten.)

2. Das Fixieren von Vokabeln 

Nachdem Jasmin ihre Vokabel crowbar mehrfach im Text gelesen hat, will sie sie auch dauerhaft lernen. Dazu schreibt sie sie auf eine persönliche Vokabelliste oder, noch besser, auf eine Vokabelkarte.

Eine Vokabelkartei besteht aus einem Karteikasten, Trennstreifen aus Pappe und Karteikärtchen. Mit diesem Bastelbogen könnt ihr euch einfach selber eine Lernkartei basteln.

Vokabelkartei

Aufbau einer Vokabelkartei

Was kommt nun auf diese Vokabelkarte?

  • natürlich die englische Vokabel auf der einen, die deutsche Übersetzung auf der anderen Seite,
  • wichtige Zusatzinformationen, die in deinem Buch angegeben sind: etwa ein unregelmäßige Plural (mouse, mice) oder die Stammformen eines unregelmäßigen Verbs (do, did, done),
  • bei einem Verb mit unregelmäßiger Aussprache die Lautschrift,
  • optional als Merkhilfe: ein Beispielsatz, eine Eselsbrücke oder eine Zeichnung.
Vokabelkärtchen

Beschriftung von Vokabel-Karteikärtchen

Wenn du eine neue Vokabel aufgeschrieben hast, kommt sie ins erste Fach ganz vorne. Diese Vokabeln sollten am besten täglich wiederholt werden – auch wenn es nur fünf oder zehn Minuten sind. Wenn du die Vokabel richtig gewusst hast, wandert sie ins zweite Fach. Diese Vokabeln kann man etwas seltener (ca. zwei bis drei Mal die Woche) wiederholen. Konntest du das Wort immer noch? – Dann kommt sie ins dritte Fach, das nur einmal in der Woche wiederholt wird. Hast du sie vergessen, so kommt sie wieder ins erste Fach.

Alternativ kann man mit einem Vokabeltrainer im Internet lernen – wie z.B. quizlet.

3. Das Einprägen von Vokabeln

Für manche Vokabeln wird das Lesen, Hören und Aufschreiben schon ausreichen, um sie zu lernen – um beispielsweise das Wort water zu lernen, dass dem deutschen Wasser sehr ähnlich ist.

Bei anderen Wörtern – wie etwa unserem crowbar – geht es leider nicht so einfach. Hier hilft eine Eselsbrücke. Nehmen wir an, du weißt schon, dass crow Krähe bedeutet. Hier kannst du dir nun folgende Szene vorstellen:

Ein Krähen-Hooligan (komplett mit Bomberjacke und Baseballschläger) geht mit seinen Kumpels in eine zwielichtige Bar. Dort gerät sie in eine wilde Prügelei, in der sie von einem Brecheisen auf dem Kopf getroffen wird.

crow at a bar with a crowbar

A crow with a crowbar at a bar. Selten war ich so stolz darauf, drei Cliparts zusammengefügt zu haben.

Wie oben bereits gesagt, sollte man sich eine solche Szene möglichst bildhaft und mit allen Sinnen vorstellen. Kalter Zigarettenrauch und der Geruch von verschüttetem Bier in der Luft, das grölende Krächzen unserer Fußballfans – mit all diesen Assoziationen kann man sich das Wort viel leichter merken.

Anfangs ist es nicht so leicht, selbst Eselsbrücken zu finden, und wird dir vielleicht seltsam vorkommen. Aber nach einer Weile wird es viel einfacher. Studien haben bewiesen, dass diese sogenannte „Schlüsselwort-Methode“ sehr viel effektiver ist als das stupide Abschreiben, das wir sonst gerne praktizieren.

4. Das Wiederholen von Vokabeln

Egal, wie viel Mühe man sich beim Aufschreiben und Einprägen der Vokabeln gibt – ohne regelmäßige Wiederholung war die ganze Anstrengung oft umsonst.

  • Unter 2. haben wir bereits gelesen, wie man mit einer Vokabelkartei lernt: Am besten täglich für 5-10 Minuten und mit regelmäßigen Wiederholungen.
  • Eine effektive Methode, alte Vokabeln zu wiederholen, sind Wortnetze: Sammle alle Vokabeln, die dir zu einem Thema einfallen, in einem Mindmap; schlage weitere dazu passende Wörter in einem Wörterbuch nach.

Wortnetz

  • Um sich Vokabeln jedoch wirklich auf Dauer einzuprägen, reicht Pauken allein jedoch oft nicht aus. Das Wichtigste ist, die Wörter so oft wie möglich zu gebrauchen – d.h. sie zu lesen, zu hören, zu schreiben und beim Sprechen zu benutzen.
  • Wenn du im Schulbuch beim Lesen eine unbekannte Vokabel antriffst, gehe (im Gegensatz zum Lesen in der Freizeit) nicht einfach darüber hinweg! Schreibe dir vergessene Vokabeln auf – auf Karteikarten, in ein Vokabelheft oder Lernprogramm – und wiederhole sie zusammen mit den neuen.
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