Oster-Spezial

Noch eine Woche bis zu den Osterferien. Zu diesem Anlass habe ich mal ein paar entsprechende Arbeitsblätter vorbereitet:

Für die 6. / 7. Klasse: The Tale of Peter Rabbit von Beatrix Potter (PDF)

Ein Bilderbuchklassiker: Kaninchenjunge Peter mümmelt sich entgegen ausdrücklichen elterlichen Verbots durch den Gemüsegarten der kaninchenpasteteliebenden McGregors. Dieses Arbeitsblatt enthält den gekürzten und teilweise vereinfachten Text mit Bildern und Vokabelangaben. Dazu gibt es Verständnisfragen und ein paar Grammatikaufgaben zu simple past, unregelmäßigen Verben und past progressive.

Für die 9. / 10. Klasse: Easter Traditions around the World (PDF)

Diese kurze Leseverstehens-Aufgabe beschäftigt sich mit drei ungewöhnlichen Ostertraditionen: den nordischen Osterhexen, den australischen Oster-Bilbies und den Karfreitagsdrachen auf den Bermuda-Inseln. Inklusive Verständnisfragen, Schreibauftrag, Vokabel- und Grammatikaufgabe.

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Vokabelkartei zum Selbermachen: Bastelbogen

Eine Vokabelkartei ist eine praktische Sache, denn im Idealfall kann man den/die Schüler(in) damit zu regelmäßigem und wiederholendem Lernen anhalten.

Heute gibt es von mir ein PDF zur Einführung des Vokabelkastens für jüngere Schüler. Es enthält eine Anleitung, wie man mit der Kartei arbeitet. Der zweite Bestandteil ist ein Bastelbogen für einen Vokabelkasten mit Trennkärtchen, ebenfalls mit Anleitung versehen. Zum Basteln ist nur ein wenig dünne Pappe (z.B. von einer Cornflakes-Schachtel), eine Schere und etwas Papierkleber (u.U. Tesafilm zum Fixieren) nötig.

Der Kasten ist für A8-Karteikarten ausgelegt und relativ klein (16 x 7,5 x 5,5 cm), was aber in meinen Augen für den Anfang ausreicht. Bei handelsüblichen Karteikarten sollten ca. 500 Stück unterzubringen sein. So sieht das Resultat aus:

vokabelkartei

Hier gibt’s den Bastelbogen (PDF) und Bastelbogen (DOCX).

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Capitalization – Die Großschreibung im Englischen

Diesen Post gibt es auch als PDF mit Übungen.

Im Gegensatz zum Deutschen werden im Englischen nicht alle Substantive großgeschrieben. Großgeschrieben wird / werden …

  1. am Satzanfang oder zu Beginn einer wörtlichen Rede, die einen ganzen Satz wiedergibt.
  • He is very nice and friendly.
    -> Bob said, „He is very nice and friendly.“
    (! aber: Bob said he was “very nice and friendly.” -> kein voller Satz)
  1. das Personalpronomen IYesterday I didn’t go to school.
  1. Abkürzungen: the CIA, AIDS, NASA
  1. Wörter in Titeln außer Artikeln (a, the), Präpositionen (of, in, by…) u. beiordnenden Konjunktionen (for, and, nor, but, or, yet, so – Merkwort FANBOYS).[1] Das erste und letzte Wort des Titels und (ggf.) des Untertitels werden immer großgeschrieben.
  • The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring

5. Eigennamen und davon abgeleitete Adjektive, Verben, etc.. Hierzu zählen die Namen von:

  • Personen (Michael Jackson, the Jacksons, Jacksonian democracy)
    • inkl. vor dem Namen stehende Titel und Spitznamen: Mr. / Mrs. / Dr. Jackson, President Obama, Wild Bill
    • Familienbezeichnungen, die wie Namen gebraucht werden: I’m coming, Mum. Look, Uncle Ben is here.
  • Personengruppen und Zugehörigem (the French, a bag of French fries)
    • Völkern und Nationalitäten (the Cherokee, the French)
    • Firmen, Institutionen, Vereinigungen… (Microsoft, the Ministry of Defense, Hogwarts School of Witchcraft …)
    • Sprachen (German, French)
  • Orten
    • natürlich (Mars / Martian, Africa / African, Mount Everest, the North Sea, the Nile, Lake Michigan)
    • menschengemacht (Germany, the Empire State Building, London, Fleet Street)
  • Bestimmten Zeitangaben wie
    • Monate, Wochentage und Feiertage (August, Tuesday, Christmas)
    • historische Ereignisse und Epochen (the Olympic Games, the Middle Ages, the French Revolution)
  • Religionen, Göttern und heiligen Büchern:
    • Catholic, Allah, the Bible, to Christianize (! Ausnahme: das Adjektiv biblical)
  • Markennamen (Coca Cola) – es sei denn, die Macher der Marke legen eine andere Schreibung fest (iPhone)

 

ACHTUNG 1 In manchen Fällen werden Eigennamen nicht großgeschrieben, obwohl man es erwarten würde. Dazu gehören:

  • Tier- und Pflanzenarten (a German shepherd)
  • chemische Elemente, auch wenn sie von Eigennamen abgeleitet werden (einsteinium)
  •  Lebensmittelprodukte mit Ausnahme von Markennamen (Tabasco sauce vs. Coca Cola )
  • Krankheiten (Alzheimer’s disease)
  • Jahreszeiten und Ereignisse im Jahreskreis (spring, the winter solstice)
  • Himmelsrichtungen, es sei denn, sie sind Teil eines Ortsnamens (in the west vs. in West Virginia)
  • Klein schreibt man gewöhnlich auch earth[2], sun and moon (im Gegensatz zu den anderen Planeten).

ACHTUNG 2 Vorsicht bei Eigennamen: Wird ein Begriff allgemein verwendet oder ist er wirklich Teil eines Namens oder Titels?

  • Yesterday Mum spoke to Michael’s mum. (wie Name gebraucht / allgemeine Bezeichnung)
  • I live in the north of North Korea. (allgemeine Himmelsrichtung / Teil des Ländernamens)
  • Many senators complained, among them Senator Brown. (allgemeine Berufsbezeichnung / Titel)
  • And God punished those that worshipped false gods. (Name des christl. Gottes / allg. Bezeichnung)

ACHTUNG 3 Manchmal können Eigennamen den Bezug zum ursprünglichen Namensgeber verlieren. Dann werden sie kleingeschrieben.

  • Bsp. to boycott (boykottieren – benannt nach Charles C. Boycott, woran man aber gewöhnlich nicht denkt)
  • Bsp. a kleenex (eigentlich ein Markenname, heute aber wie “Tempo” statt „Papiertaschentuch“ gebraucht)

[1] Wir richten uns hier nach der Regelung des Chicago Manual of Style. Gerade bei der Schreibung von Titeln gibt es viele verschiedene Regelungen.

[2] Earth wird großgeschrieben, wenn sie zusammen mit anderen Planeten gelistet wird: In this picture of our solar system, you can see Venus, Earth and Mars.

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Vokabelspiel für die Klasse: Quizlet Live

Vor einiger Zeit hatte ich Vokabelspiele für den Anfang der Stunde vorgestellt. Heute gibt es eine digitale Variante: Quizlet Live.

Quizlet – schon häufiger erwähnt – ist eine Internetseite, auf der man nach kostenloser Anmeldung Vokabellisten von anderen Usern kopieren, erstellen und spielerisch lernen kann. Es gibt sogar eine App, mit der man seine Vokabeln auf dem Handy mitnehmen und einfach unterwegs (auch offline) lernen kann.

Seit Kurzem gibt es auf Quizlet auch ein Spiel, das man im Klassenzimmer spielen kann. Alles, was man braucht, sind mindestens sechs Spieler, mehrere internetfähige Geräte (Smartphone, Tablet, Laptop) für die Schüler und ein weiteres  für den Lehrer. Schön ist ein Beamer, damit die Schüler ihre Punktewertung mitverfolgen können, aber der ist eigentlich optional.

Der/die Lehrer(in) erstellt also (nach Einrichtung eines Accounts) ein Set mit den Vokabeln, die die Schüler zu Hause gelernt haben. (Ich verwende gerne Vokabeln und englische Definitionen statt Vokabel und deutscher Übersetzung, um es für die älteren Schüler etwas schwieriger zu machen.) Anschließend klickt er/sie auf der Webseite auf „Quizlet Live“ und „Spiel erstellen“. Die Schüler können dann mit einem vierstelligen Zahlencode dem Spiel auf ihrem eigenen Gerät beitreten; eine Anmeldung ist für sie nicht nötig.

Die Schüler werden zu Gruppen zusammengestellt. Das Spiel erfragt nun eine Vokabel und gibt mehrere Antwortmöglichkeiten. Nur ein Schüler hat jedoch auf seinem Handy die richtige Antwort. Deshalb müssen die Schüler untereinander vergleichen und sich absprechen. Auf dem Lehrergerät kann man unterdessen den Fortschritt der Gruppen verfolgen. Heimtückisch: Nach einer einzigen falschen Antwort fällt die Gruppe auf Null zurück.

Den Schülern hat das Spiel viel Spaß gemacht. Man sollte allerdings mindestens zwanzig Minuten einkalkulieren; denn bis alle sich angemeldet haben, geht doch etwas Zeit ins Land. Sollte ein Schüler kein Smartphone besitzen, ist das auch kein Problem; er/sie kann einfach als vierter Spieler bei einer anderen Gruppe mithelfen.

 

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Englischer Sprachkalender: Ein bisschen Englisch jeden Tag im Januar

Für alle, die bisher versäumt haben, sich einen Sprachkalender zuzulegen, gibt’s hier eine Online-Version. Jeder Tag enthält einen Link zu einem Sprichwort, einem Video, einem Spiel, einer kurzen Leseverstehensübung oder ähnlichem. Keine Aktivität dauert länger als 10 Minuten. Viel Spaß!

Beginner – leicht Intermediate – mittel Advanced – schwer
01.01. CLICK CLICK CLICK
02.01. CLICK CLICK CLICK
03.01. CLICK CLICK CLICK
04.01. CLICK CLICK CLICK
05.01. CLICK CLICK CLICK
06.01. CLICK CLICK CLICK
07.01. CLICK  CLICK CLICK
08.01. CLICK CLICK CLICK
09.01. CLICK CLICK CLICK
10.01. CLICK CLICK CLICK
11.01. CLICK CLICK CLICK
12.01. CLICK CLICK CLICK
13.01. CLICK CLICK CLICK
14.01. CLICK CLICK CLICK
15.01. CLICK CLICK CLICK
16.01. CLICK CLICK CLICK
17.01. CLICK CLICK CLICK
18.01. CLICK CLICK CLICK
19.01. CLICK CLICK CLICK
20.01. CLICK CLICK CLICK
21.01. CLICK CLICK CLICK
22.01. CLICK CLICK CLICK
23.01. CLICK CLICK CLICK
24.01. CLICK CLICK CLICK
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26.01. CLICK CLICK CLICK
27.01. CLICK CLICK CLICK
28.01. CLICK CLICK CLICK
29.01. CLICK CLICK CLICK
30.01. CLICK CLICK CLICK
31.01. CLICK CLICK  CLICK
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Beschäftigungstherapie I: Kostenlose Mandalas auf Wikimedia Commons

 

Heute ein Link- bzw. Downloadtipp. Für die Hausaufgabenbetreuung habe ich mir vor Kurzem einen Ordner mit Mandalas zum Ausmalen zugelegt. Eine praktische Sache, wenn einige Kinder schon mit den Hausaufgaben fertig sind, die anderen aber noch Ruhe zum Arbeiten brauchen.

Aber wo bekommt man auf die Schnelle Vorlagen her, die man auch vervielfältigen darf? Viele Webseiten veröffentlichen Mandalas mit dem verdächtigen Vermerk „believed to be in the public domain“ (sprich, wir haben uns nicht die Mühe gemacht, irgendwie zu kontrollieren, wo dieses Ding herkam. Etwa so, als käme man in der Stadt an einer Kiste voller iPhones mit der Aufschrift „believed not to belong to anybody, take as many as you like“ vorbei). Sowas mag man dann nicht so gern im Klassensatz kopieren.

Ich wurde schließlich auf Wikimedia Commons fündig. Dort gibt es eine Seite mit Creative Commons-Malbüchern für Kinder und Erwachsene. Besonders erwähnenswert ist hier das Mandala-Malbuch (PDF) von Autor Peaksel. Ein paar Beispiele, was einen in der Sammlung erwartet:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

By Peaksel (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)%5D, via Wikimedia Commons

Wie ich finde, eine sehr sinnvolle Ergänzung für den Kopiervorlagen-Ordner.

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Classroom language: Häufige Fehler

Natürlich wissen wir eigentlich alle, dass es do your homework heißt und nicht make your homework oder gar make your homeworks. Trotzdem gibt es einige Fehler, die gerade in der Sprache im Klassenzimmer ständig auftauchen. Dementsprechend häufig hört man sie, und ehe man sich versieht, sind sie unauslöschlich im Gedächtnis eingebrannt. Hier ein paar Klassiker.

  1. Please open your books on page 20.
    Hier muss es entweder to oder at page 20 heißen.
  2. We’re going to write a test tomorrow.
    Unfassbar, aber wahr: Englischlehrer sagen es seit Generationen falsch. Im Zusammenhang mit Tests kann man die Verben take und do verwenden – nicht aber write.
  3. Time’s over – hand in your tests!
    Korrekt wäre hier Time’s up. Der Ausdruck … time is over bezieht sich gewöhnlich auf eine Zeitspanne in der Vergangenheit; hier könnten wir das Wort time also mit Zeitalter übersetzen. Um es mit Galadriel zu sagen: The time of the elves is over. 
  4. Please explain me the rule.
    Richtig heißt es: Please explain the rule to me.
  5. Make your homeworks! / Collect informations!
    Doch, der musste natürlich in die Liste. Erster Fallstrick: Für das Erledigen von Hausaufgaben verwendet man das Wort do (separater Post to come).
    Zweitens ist das Wort homework (wie information und advice) unzählbar – hier darf man also nie ein -s anhängen. Genauso wenig sagt man a / one homework.
  6. What means the word „dictionary“?
    Gleiche Regel wie bei anderen Fragen im simple present, die nicht nach dem Subjekt des Satzes fragen: Wir brauchen das Hilfsverb do. Sprich: What does the word „dictionary“ mean? Oft wird dieser Satz auch fälschlicherweise gebraucht, um nach einer deutschen / englischen Übersetzung zu fragen: „What does the word ‚Katze‘ mean in English?“ Stattdessen sollte die Frage heißen: „What’s ‚Katze‘ in English?“ oder „How do you say ‚Katze‘ in English?“
  7. I mean that all drugs should be legalized. / My meaning is that all drugs should be legalized.
    Das Wort „mean“ heißt „bedeuten“ (This word means „bear“.) oder beabsichtigen (That’s not what I meant to say), aber nicht „der Meinung sein“. Dafür verwendet man – je nach Kontext – Verben wie believe, think oder feel. Ebenso bedeutet meaning nicht etwa „Meinung“, sondern „Bedeutung“. Also: In my opinion / In my view, all drugs should be legalized.
  8. Aussprache: apostrophe
    Betonung auf der zweiten Silbe, das -e am Ende wird ausgesprochen. Das Wort klingt also von Betonung und Silbenzahl her wie psychology, nicht wie cottage loaf. Analog und ebenso oft falsch ausgesprochen: catastrophe und anemone.
  9. Aussprache: psychology 
    Ich schweife vom Thema classrom language ab, aber wo wir dabei sind: Das p in psychology ist stumm, man sagt also saɪˈkɒlədʒi. Ebenfalls mit stummen p beginnen alle damit verwandten Wörter (psychologist, psychiatry, psychotherapy …) und weitere aus dem Griechischen stammende Begriffe wie pneumonia, pneumatic und pterodactyl.
  10. There is an elephant on the picture.
    Dieser Satz ist eine Übertragung aus dem Deutschen (Auf dem Bild ist ein Elefant). Im Englischen verwendet man hingegen die Präposition in – was, genauer bedacht, eigentlich mehr Sinn macht. Ich habe mir einmal erlaubt, dazu eine kleine Grafik zu erstellen:
    elephant in the picture
  11. Let’s discuss about this problem. / Comment this article.
    Im Deutschen diskutiert man häufig einmal über etwas. Im Englischen steht discuss hingegen immer ohne Präposition: Let’s discuss this problem. Das umgekehrte Problem haben wir bei to comment – hier brauchen wir die Präposition on: Comment on this article. 
  12. Can you hold a presentation?
    Genau wie eine Rede (a speech, a talk) wird eine Präsentation nicht gehalten, sondern gegeben: Can you give a presentation?
  13. In the article stands that …
    Korrekt wäre: The article says that …
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