Hörverstehen : Fourth of July (8.-10. Klasse)

Heute ein (verspäteter) Beiträg zum Independence Day. Die Autodatei stammt von der Englisch-Lernseite von Voice of America. Sie lässt sich dort (zusammen mit dem vollständigen Text) herunterladen.

https://learningenglish.voanews.com/embed/player/0/3923644.html?type=audio

Hier dazu mein Arbeitsblatt: (PDF) (DOCX)

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Neues Rätsel zum Sprachenlernen: Vokabel-Sudoku

Zum Ausprobieren: dieses Rätsel mit Lösung (PDF)

Vor einer ganzen Weile habe ich mal verschiedene Rätselarten vorgestellt, die sich für den Sprachunterricht adaptieren lassen. Heute dazu eine kleine Erweiterung: das Vokabel-Sudoku.

In meinem Vokabel-Sudoku entspricht jede Zahl (1-9) einer Kategorie: Monate, Obst, Gemüse, Familienmitglieder, Getränke, Sportarten, Zahlen, Farben und Kleidungsstücke. (Ja, ich weiß – sind Tomaten jetzt Obst oder Gemüse, und müssen Kartoffeln nicht sonstwohin gerechnet werden…? Ich bin zu dem einfachen Schluss gekommen: Wenn man es nicht in einen Obstsalat tun würde, ist es in diesem Sudoku ein Gemüse ;)).

In jedem Feld, das nicht vorgegeben ist, hat der Spieler nun drei Alternativen, aus denen er die richtige auswählen muss.

Vokabel-Sudoku

Ich habe das Sudoku gestern erstellt und heute ausprobiert. Obwohl nur drei Alternativen zur Auswahl stehen, fand ich es ganz schön knifflig und auch sehr interessant, weil man bei jedem Wort nochmal darüber nachdenken muss, welcher Kategorie es jetzt doch gleich zuzuordnen ist. Für die Festigung von Wortschatz scheint es mir deshalb ganz effektiv, auch wenn ich es noch nicht mit Schülern ausprobiert habe.

Einsatzmöglichkeiten: Für Vokabeln oder Grammatik (z.B. verschiedene Zeiten identifizieren, „unregelmäßiges simple past“, „unregelmäßiges past participle“, „unregelmäßiger Plural“, „unzählbares Substantiv“ als Kategorien).

Erstellung: Man nehme ein bereits gelöstes Sudoku (z.B. im Internet generieren lassen) und ersetze die Zahlen durch Begriffe der gewünschten Kategorien. Bei den nicht vorgegebenen Zahlen anschließend zwei falsche Auswahlmöglichkeiten hinzufügen. Leider recht zeitaufwendig; hier fehlt ein Generator wie der puzzle maker für Kreuzworträtsel 🙂 Die Schwierigkeit lässt sich einfach variieren, indem man z.B. auf Sechser- oder Vierer-Sudokus zurückgreift.

Ein wenig Web-Recherche offenbarte, dass ich natürlich nicht die erste mit dieser gloriosen Idee war. Der Hueber Verlag hat nicht nur das Sudoku fürs Sprachenlernen entdeckt, sondern sich sogar den Begriff „wodoku®“  schützen lassen 😉 Soweit ich dies nach einem kurzen Blick in die Leseprobe beurteilen kann, funktionieren diese Rätsel allerdings nach einem etwas anderen Prinzip: Statt für eine Kategorie steht jede Zahl für ein einzelnes Wort, das zur einfacheren Erkennung  farbig unterlegt ist (z.B. 1 = black, 2 = red …). Der Lerneffekt soll hier über das mehrfache Schreiben des Wortes erfolgen.

Über Rückmeldung zu euren Erfahrungen mit diesen und anderen Vokabelsudokus (per Kommentar oder an englischhelfer@yahoo.com) würde ich mich sehr freuen!

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Die Zeiten im Englischen richtig benennen

Die Zeiten im Englischen sind auf den ersten Blick furchtbar verwirrend. Es kommt einem gerne so vor, als gäbe es eine unendliche Zahl davon, die anscheinend vollkommen willkürlich benannt sind.

Zum Glück ist das aber gar nicht so! Man muss eigentlich nur sehr wenige Wortbestandteile kennen, um sich den Namen einer Zeit herleiten zu können.

PUNKT 1: Simple and complex tenses – einfache und zusammengesetzte Zeiten

Zunächst einmal müssen wir uns verdeutlichen, wie die Zeiten im Englischen aufgebaut sind. Es gibt nur zwei sogenannte „simple“ tenses, die aus einem einzigen Wort (mit angefügten Endungen) bestehen. Das sind das simple present (die einfache Gegenwart) und das simple past (die einfache Vergangenheit).

simple present: I play. (Ich spiele)
simple past: I played. (Ich spielte)

Alle anderen Zeiten sind zusammengesetzt – das heißt, wir brauchen Hilfsverben, um sie zu bilden. Glücklicherweise gibt es da erst einmal nur zwei – to have und to be. Sie können natürlich in verschiedenen Zeiten gebraucht und auch kombiniert werden.

to have: I have gone, I had gone, I will have gone …
to be: I am going, I was going, I will be going, I had been going …

Desweiteren gibt es dann noch die Konstruktionen will + Infinitiv und be going to + Infinitiv, mit denen man ausdrücken kann, dass etwas in der Zukunft geschehen wird.

 

Punkt 2: TENSE – Die Zeit

„Tense“ oder einfach „Zeit“ sagt uns, wann eine Handlung passiert ist – jetzt, früher, oder noch gar nicht. „Tenses“ gibt es im Englischen tatsächlich nur drei, und zwar:

PRESENT – Gegenwart oder Präsens: Ich gehe.
Bsp: I play, I am playing, I have played, I have been playing.

PAST – Vergangenheit: Ich ging.
Bsp: I played, I was playing, I had played, I had been playing.

FUTURE – Zukunft: Ich werde gehen.
Bsp: I will play, I will be playing, I will have played; I‘m going to play

 

Punkt 3: ASPECT – Der Aspekt

Das wäre wunderbar einfach – allerdings gibt es neben TENSE noch ein weiteres Merkmal, in dem sich die englischen Zeiten unterscheiden. Das ist der sogenannte ASPEKT. Der Aspekt sagt uns nicht, wann eine Handlung passiert ist, sondern wie diese Handlung gesehen wird. Hier müssen wir uns drei Begriffe merken:

a) PROGRESSIVE: Der progressive aspect wird mit einer Form von to be und der ing-Form gebildet. Die Form von to be passt sich in der Zeit an: Für das present progressive nimmt man die Präsens-Formen von to be (am, is, are), für das past progressive die Vergangenheitsformen (was, were) … und so fort.

 

present progressive I am playing.
past progressive I was playing.
future progressive I will be playing.

b) SIMPLE: Simple bedeutet einfach nur „kein progressive“ – d.h. kein be + ing-Form.

simple tense progressive tense (be + ing)
I play. I am playing.
I played. I was playing.

Die Bedeutung des progressive aspects ist, dass sich eine Handlung zu einem bestimmten Zeitpunkt im Verlauf befindet und noch nicht abgeschlossen ist – im Gegensatz zum simple aspect. Vergleiche:

  • simple: I’ve cleaned the car. Look how shiny it is!
    – Ich habe das Auto gewaschen. Schau, wie sauber es ist. (Ergebnis wird betont, abgeschlossen)
  • progressive: I’ve been cleaning the car, but I’m still not done.
    – Ich wasche (seit einiger Zeit) das Auto, aber ich bin immer noch nicht fertig. (Vorgang wird betont, nicht abgeschlossen)

c) PERFECT: Der perfect aspect sagt aus, dass etwas vor einer anderen Handlung geschehen ist. Man bildet ihn mit einer Form von have und dem past participle (d.h. der ed-Form oder „dritten Spalte“).

Den perfect aspect gibt es in allen drei Zeiten …

  • The windows are clean (present) because I have just cleaned (present perfect) them.
    – Die Fenster sind sauber, weil ich sie gerade geputzt habe.
  • The windows were clean (past) because I had just cleaned (past perfect) them.
    – Die Fenster waren sauber, weil ich sie gerade geputzt hatte.
  • The windows will be clean (future) because I will have cleaned (future perfect) them.
    – Die Fenster werden sauber sein, weil ich sie geputzt haben werde.

… und natürlich auch mit dem progressive aspect kombiniert:

  • present perfect progressive: I have been cleaning.
  • past perfect progressive: I had been cleaning.
  • future perfect progressive: I will have been cleaning.

 

Und nun zur Anwendung.

Um eine Zeit richtig zu benennen, müssen wir uns also nur drei Fragen stellen:

a. In welcher Zeit steht das Verb bzw. Hilfsverb – past, present, future?
b. Gibt es eine Form von have und ein Past participle – perfect oder nicht?
c. Gibt es eine Form von to be mit ing-Form – progressive oder simple?

  present, past, future? perfect (have + past participle) progressive (be + ing) oder simple? Name der Zeit
I am going am: present nein progressive present progressive
I was going was: past nein progressive past progressive
I will be going will be: future nein progressive future progressive
I have gone have: present ja simple present perfect
I have been going have: present ja progressive present perfect progressive
I had been going had: past ja progressive past perfect progressive
I went went: past nein simple past simple

 

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Stunde zum Thema „classroom language“ für die 6. Klasse

Eine kleine Wiederholung zum Thema „classroom language“ mit einem Memory-Spiel und einer Partnerübung, auch als Vertretungsstunde für die 6. (u.U. auch 5. oder 7.) Klasse geeignet. Hier die Arbeitsblätter als Download: (PDF) (DOCX).

 

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Kommaregeln im Englischen

Zu diesem Thema gibt es ein Arbeitsblatt mit Erklärungen und Übungen:(DOCX) (PDF)

Die Kommasetzung folgt im Englischen weniger strikten Regeln als im Deutschen; es kommt oft darauf an, was im jeweiligen Kontext am verständlichsten und am besten lesbar ist. Hier ein paar Grundregeln. Kommas setzt man:

  1. In Aufzählungen. Die Elemente einer Aufzählung ohne Bindewörter werden mit Kommas abgetrennt. In einer Aufzählung mit mindestens drei Gliedern kann vor and ein Komma stehen (das sog. ‚Oxford comma‘); es kann Unklarheiten vermeiden.

We’ve got crisps, crackers, chocolate(,) and jelly beans.

VERWIRREND: I love my friends, Homer Simpson and Britney Spears. (-> Es klingt, als seien Homer und Britney die Freunde.)
BESSER: I love my friends, Homer Simpson, and Britney Spears. (Es ist klar, dass drei unabhängige Elemente gemocht werden.)

  1. Zwischen zwei Hauptsätzen. Vor den nebenordnenden Konjunktionen for, and, nor, but, or, yet, so (Merkwort FANBOYS) steht ein Komma, wenn danach ein vollständiger Satz folgt.

He was tired, but he kept going.
ABER kein Komma bei unvollständigem Satz: He was tired but kept going.
UND kein Komma vor Nebensätzen: He was tired because he had been up all night.

  1. Manchmal nach adverbialen Bestimmungen am Satzanfang.

3a. Immer nach adverbialen Nebensätzen, Partizipial-, Infinitiv- und Gerundkonstruktionen.

If you ask him, he’ll help you.
Having eaten five pieces of cake, Steve felt sick.
To tell you the truth, I couldn’t have done it without Peter’s help.
On hearing the news, she fainted. 

3b. Normalerweise nach conjunctive adverbs (die Sätze logisch verknüpfen) und adverbs of comment (die eine Meinung zum Ausdruck bringen).

However / In fact / Therefore …, they still haven’t found a solution.
Unfortunately / Remarkably / Surprisingly …, this is still a huge problem.

3c. Nach anderen adverbialen Bestimmungen (z.B. des Ortes oder der Zeit) nur dann, wenn sie sehr lang sind oder das Komma zu mehr Klarheit verhilft. 

After a nap Paul went to see his friend.
After a long nap on the couch, Paul went to see his friend. 

VERWIRREND: After that time was up and everybody had to hand in their tests.
(Man liest zunächst “… nach dieser Zeit” und merkt dann erst, dass “that” und “time” nicht zusammengehören.)
BESSER: After that, time was up and everybody had to hand in their tests.

  1. Vor und nach direkter Rede – außer nach einem Ausrufe- oder Fragezeichen am Ende der direkten Rede.

He said, “You’re my best friend.”  / “You’re my best friend,” he said. / “You,” he said, “are my best friend.”
ABER kein Komma bei ! und ?: “You’re my best friend!” he said.

 

  1. Nach Grußformeln; nach Ausrufen; vor und nach Anreden

Good morning, how are you?
Oh, it’s you. / Well, that’s what I thought.
Mum, can I have a cookie? / Thank you, Daniel.

  1. Nach Yes und No und vor question tags:

Yes, I’m from New York. / No, I’m not.
You’re from New York, aren’t you?

  1. Am Satzende vor please, too und either.

Pass me the sugar, please. (ABER nicht am Satzanfang: Please pass me the sugar.)
I’d like some tea, too. / I don’t want any tea, either.

  1. Zwischen gleichrangigen Adjektiven (Adjektiven, die man in der Reihenfolge vertauschen oder mit and verbinden könnte):

The collection has some funny, original stories in it. = lustige, originelle Geschichten (= funny and original stories)
This is a new original series. = eine neue Originalserie

  1. Bei Einschüben, die man auch weglassen könnte. Dazu gehören z.B. Appositionen, verbindende und kommentierende Adverbien und non-defining relative clauses.

Mrs Smith, our new English teacher, is very nice.
She is not, however, the best English teacher we’ve ever had.
Mrs Smith, who is our new English teacher, is very nice.

ABER: Bei defining relative clauses, die ihr Bezugswort definieren, darf kein Komma stehen. Vergleiche:

defining: I have three brothers who live in different cities. My brother who lives in New York is a teacher.
non-defining: I only have one brother. My brother, who lives in New York, is a teacher.

  1. Bei Zahlen, Datum und Ortsangaben:

10a zum Trennen der Tausender in ganzen Zahlen:

one thousand = 1,000
(Achtung: für Dezimalzahlen verwendet man einen Punkt. Anderthalb = 1.5)

10b Wenn ein Datum aus mehr als zwei Bestandteilen besteht, werden diese durch Komma abgetrennt und hinter der Datumsangabe ein Komma gesetzt.

On May 15, 1990, Mike Miller was born.
ABER: Mike Miller was born in May 1990. (nur zwei Bestandteile)

10c Bei der beliebten Kombination von Stadt und Land (bzw. Bundesstaat) steht zwischen beiden Elementen und danach ein Komma.

I have friends in Springfield, Illinois, and in Paris, France.

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Oster-Spezial

Noch eine Woche bis zu den Osterferien. Zu diesem Anlass habe ich mal ein paar entsprechende Arbeitsblätter vorbereitet:

Für die 6. / 7. Klasse: The Tale of Peter Rabbit von Beatrix Potter (PDF)

Ein Bilderbuchklassiker: Kaninchenjunge Peter mümmelt sich entgegen ausdrücklichen elterlichen Verbots durch den Gemüsegarten der kaninchenpasteteliebenden McGregors. Dieses Arbeitsblatt enthält den gekürzten und teilweise vereinfachten Text mit Bildern und Vokabelangaben. Dazu gibt es Verständnisfragen und ein paar Grammatikaufgaben zu simple past, unregelmäßigen Verben und past progressive.

Für die 9. / 10. Klasse: Easter Traditions around the World (PDF)

Diese kurze Leseverstehens-Aufgabe beschäftigt sich mit drei ungewöhnlichen Ostertraditionen: den nordischen Osterhexen, den australischen Oster-Bilbies und den Karfreitagsdrachen auf den Bermuda-Inseln. Inklusive Verständnisfragen, Schreibauftrag, Vokabel- und Grammatikaufgabe.

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Vokabelkartei zum Selbermachen: Bastelbogen

Eine Vokabelkartei ist eine praktische Sache, denn im Idealfall kann man den/die Schüler(in) damit zu regelmäßigem und wiederholendem Lernen anhalten.

Heute gibt es von mir ein PDF zur Einführung des Vokabelkastens für jüngere Schüler. Es enthält eine Anleitung, wie man mit der Kartei arbeitet. Der zweite Bestandteil ist ein Bastelbogen für einen Vokabelkasten mit Trennkärtchen, ebenfalls mit Anleitung versehen. Zum Basteln ist nur ein wenig dünne Pappe (z.B. von einer Cornflakes-Schachtel), eine Schere und etwas Papierkleber (u.U. Tesafilm zum Fixieren) nötig.

Der Kasten ist für A8-Karteikarten ausgelegt und relativ klein (16 x 7,5 x 5,5 cm), was aber in meinen Augen für den Anfang ausreicht. Bei handelsüblichen Karteikarten sollten ca. 500 Stück unterzubringen sein. So sieht das Resultat aus:

vokabelkartei

Hier gibt’s den Bastelbogen (PDF) und Bastelbogen (DOCX).

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