Leseverstehen zum Thema Schottland (6. Klasse)

Diese Woche gibt es wieder ein (wirklich) kleines Leseverstehen, diesmal für die sechste Klasse. Thema sind touristische Orte bzw. Events in Schottland: Edinburgh Castle, Loch Ness, Moray Firth, Shetland Islands, Ben Nevis, Aberdeen und die Highland Games.

Dazu gibt es folgende Aufgaben:

  • Texte und Bilder zuordnen,
  • Fragen auf Deutsch beantworten,
  • Kreuzworträtsel zum Wortschatz aus dem Text,
  • Schreibaufgabe zu touristischen Angeboten in der Nähe des eigenen Heimatortes.

Das Kreuzworträtsel wurde übrigens mit XWords erstellt.

Jedenfalls, hier ist das Arbeitsblatt: (PDF) (DOCX)

Zum Thema Schottland, genauer gesagt Edinburgh, gibt es übrigens auch ein Arbeitsblatt mit Video.

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Thanksgiving Special: Tisquantum and the First Thanksgiving (Leseverstehen 9. Klasse)

Nächsten Donnerstag ist Thanksgiving. Für die meisten wahrscheinlich ein schöner Familienfeiertag mit großartigem Essen, aber gleichwohl (wie auch der Columbus Day) nicht unumstritten. Das liegt an dem Mythos des „Ersten Thanksgivings“, der mit dem Feiertag verknüpft ist: jenes Festmahl, das die „Pilgrim Fathers“ mit ihren indianischen Nachbarn feierten, nachdem diese sie vor dem Hungertod bewahrt hatten. John Oliver brachte die Problematik in einer Folge „Last Week Tonight“ zum Thema Flüchtlinge so auf den Punkt:

„Let’s be honest here, every generation has had its own ugly reaction to refugees, whether they are the Irish, the Vietnamese, the Cubans or the Haitians, and those fears have been broadly unfounded. In fact there was only one time in American history when the fear of refugees wiping everyone out did actually come true, and we’ll all be sitting around a table celebrating it on Thursday.“

(John Oliver, Last Week Tonight, Nov 2015)

Das Arbeitsblatt befasst sich nun genauer mit einer historischen Persönlichkeit, die eine zentrale Rolle in der Geschichte spielt: dem amerikanischen Ureinwohner Tisquantum (kurz Squanto), der die Rolle des Dolmetschers zwischen Kolonialisten und Native Americans übernahm. Seine Geschichte ist tragisch und faszinierend. „Odyssee“ ist hier wirklich ein passendes Wort. Tisquantum überquert den Atlantik insgesamt vier Mal, lernt vieler Völker Sitten (und zumindest die Sprache der Engländer) und erduldet auf dem Meer zahlreiche Leiden (er wurde entführt und sollte als Sklave verkauft werden). Aber im Gegensatz zu Odysseus ist ihm keine glückliche Heimkehr vergönnt. Als er wieder nach Hause kommt, findet er sein Heimatdorf menschenleer vor. In seiner Abwesenheit sind alle Stammesmitglieder an einer schrecklichen Seuche gestorben, die wahrscheinlich von französischen Seeleuten eingeschleppt wurde.

Die Epidemie hat ein Machtvakuum verursacht, in welches nun die Ankunft der englischen Siedler fällt, und in dem Tisquantum dank seiner Sprachkenntnisse so eine bedeutende Rolle übernehmen wird.

Lange Rede, kurzer Sinn: Hier geht es zum Leseverstehen Tisquantum and the First Thanksgiving (PDF) (DOCX)

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Rätselkrimi für die 6. Klasse: Inspector Graham and the Diamond Necklace

Vor einiger Zeit kamen beim Aufräumen auf dem Dachboden ein paar zwanzig Jahre alte Kommissar Kugelblitz-Bücher zutage. Die meisten erinnern sich wahrscheinlich an die kurzen Kriminalgeschichten, in denen der Täter sich durch irgendein Detail selbst verrät. Die LeserInnen können durch aufmerksames Lesen den Fall selbst lösen und ihren Verdacht mithilfe einer roten Lösungsfolie bestätigen.

Jedenfalls war ich dadurch inspiriert, einen eigenen Rätselkrimi zu schreiben. Herausgekommen ist dabei ein kleines Leseverstehen inklusive Rätsel für die sechste Klasse, ergänzt um eine Wortschatzaufgabe („Im Haus“) und eine Grammatikaufgabe (simple past and past progressive). Ich präsentiere:

Inspector Graham and the Diamond Necklace (PDF) (DOCX)

Hier habe ich auch ein neues bildgestütztes Aufgabenformat ausprobiert (AUFGABE 2): Die SchülerInnen müssen aus einer Auswahl von drei Bildern entscheiden, welches der Darstellung im Text entspricht. Die Bilder habe ich mit der Webseite storyboardthat (externer Link) erstellt, zu der demnächst auch ein eigener Post folgt. Unten eine Bildauswahl:

Bei meiner Recherche habe ich übrigens auch entdeckt, dass es mittlerweile Kommissar Kugelblitz-Bücher zum Englischlernen gibt: Kommissar Kugelblitz in London und Kommissar Kugelblitz in New York (Amazon-Partnerlinks). Diese richten sich an Kinder im Grundschulalter. Hier reist Kugelblitz nach Großbritannien bzw. in die USA und unterhält sich dort (selbst zumeist auf Deutsch) mit seinen englischsprachigen Kollegen. Im Anhang gibt es eine Übersetzung aller englischen Ausdrücke und Phrasen. Mir persönlich haben die beiden Bücher allerdings nicht so gut gefallen wie die abgeschlossenen Kurzgeschichten der früheren Bände. Als Konzept für eine Erstbegegnung mit englischen Sprache finde ich es zwar theoretisch nicht uninteressant, allerdings müsste dafür meines Erachtens eine CD bzw. MP3-Datei mitgeliefert werden; nur anhand des Schriftbildes englische Ausdrücke zu lernen, ist nicht besonders sinnvoll, besonders wenn die Lernenden wenig Vorerfahrung mit der Sprache haben.

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Tool zur Erstellung von Online-Tests und Lerneinheiten: Classtime (Kahoot-Alternative)

Was ist Classtime?

Auf der Website classtime.com (externer Link) können Lehrer nach Login Quizzes erstellen, die die Schüler dann am PC, Tablet oder Smartphone lösen können. Dazu muss der Lehrer nur den Link mit den Schülern teilen. Die Quizzes kann man dann entweder im Unterricht gemeinsam bearbeiten oder als Hausaufgabe aufgeben. Die Lehrperson kann dabei sehen, wer die Aufgaben bearbeitet hat und wie viele Punkte erzielt wurden.

Welche Aufgabentypen gibt es?

Was mich an ähnlichen Angeboten wie Kahoot!, Quizziz und Quizialize immer gestört hat, ist die verhältnismäßig kleine Auswahl an Aufgabenformaten; meist lässt das Programm nur Single- oder Multiple-Choice-Aufgaben zu. Classtime bietet hingegen mehrere Alternativen:

  • Single Choice (eine richtige Antwort)
    Which word is spelled correctly? I have two sisters and one …
    [ ] borther
    [ ] brother
    [ ] brohter
  • Multiple Choice (eine oder mehrere richtige Antworten)
    Tick all family members.
    [ ] father
    [ ] grandma
    [ ] pencil
    [ ] aunt
    [ ] desk
  • Wahr oder falsch
    Penguins can fly.
    [ ] Wahr
    [ ] Falsch
  • Freitext (Schüler können eine beliebige Antwort schreiben, die nicht automatisch korrigiert wird)
    In your opinion, should 16-year-olds be allowed to vote?
  • Kategorisieren (ein Raster zum Ankreuzen wird erstellt)
    Which category does the word belong to?
    1. animal 2. fruit
    apple
    dog
    bird
    banana
  • Sortieren (Elemente in die richtige Reihenfolge bringen)
    Put the elements in the right order: My brother Tim …
    [ ] eats
    [ ] always
    [ ] for breakfast
    [ ] a peanut butter jelly sandwich.
  • Hervorheben von Text (man kann in einen Text beliebig viele Alternativen auswählen):
    Pete has many [pet / pets / pet’s]. He has two [budgys / budgies / budgie’s], ten [mice / mouses / mouss] and three [gooses / geese].
  • Hotspot (auf einem Bild werden einer oder mehrere klickbare Bereiche festgelegt)
    Click all objects that start with the letter B.

Statt selbst ein Quiz zu erstellen, kann man auch in der Fragenbibliothek nach fertigen Sets suchen, diese kopieren und bearbeiten.

Beim Erstellen der Fragen kann man auch Bilder oder Videos einbinden und den Lösungen Erklärungen hinzufügen.

Durchführung

Nachdem man nun den Test erstellt hat, klickt man auf „Lektion starten“ und erhält daraufhin einen Link, den man mit den Schülern teilen kann. Standardmäßig löst jeder Schüler den Test für sich allein. Man kann jedoch auch die Option „rundenbasiert“ wählen und damit die Aufgaben gemeinsam lösen und besprechen. Außerdem kann man entscheiden, ob die Schüler die Lösungen sofort oder erst später sehen sollen.

Nach dem Quiz können die Schüler zudem selbst einschätzen, ob sie den Lernstoff beherrschen oder ob noch Wiederholungsbedarf besteht.

Urteil

Ich habe Classtime bisher erst einmal im Unterricht verwendet. Gut gefallen mir folgende Aspekte:

  • Einbindung von Bildern und Videos
  • große Auswahl an Fragetypen
  • Möglichkeit, jeder Frage eine Lösung beizugeben
  • individuelle Bearbeitung der Aufgaben
  • Lösung sofort oder erst am Ende anzeigbar
  • Schüler können am Ende mitteilen, wie gut sie den Stoff verstanden haben.

Was in meinen Augen noch fehlt, ist eine Möglichkeit, Kurzantworten automatisch zu korrigieren („Fill in the correct form of the verb in the simple past: Tim … (eat) a peanut butter jelly sandwich.“). Auch ein „Matching“-Format wäre nett.

In der kostenlosen Version sind (logischerweise) einige sinnvolle Funktionen (wie Zeitlimits und Teilpunkte) nicht verfügbar, allerdings lässt sich das Tool insgesamt auch mit einem Basis-Account gut nutzen.

Den Schülern haben Kahoot! und quizlet dank des einfachen Spielprinzips und des Wettbewerbscharakters übrigens mehr Spaß gemacht als classtime (eventuell ist dies in der „rundenbasierten“ Version anders); daher würde ich classtime eher als Alternative zu klassischen Übungs-Hausaufgaben einsetzen.

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Einfache Vokabel-Sudokus

Heute gibt es wieder einmal was zum Rätseln: Drei 4×4-Vokabel-Sudokus (s. Blog) mit den Kategorien pets, people, numbers und objects; zusätzlich gibt es im Dokument ein Glossar und natürlich Lösungen. Der Wortschatz sollte schon im 1. Lernjahr bekannt sein.

Three vocabulary sudokus (PDF) (DOC)

vocabulary sudoku

So sieht das erste Vokabel-Sudoku aus: In jeder Zeile, Spalte und jedem Block kommen die Kategorien 1-4 je einmal vor.

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Lerncheck: Grammatik der 6. Klasse

Wenn der Lerncheck zur Grammatik der 5. Klasse euch viel zu leicht war, könnt ihr euch jetzt an der Grammatik der 6. Klasse versuchen. Das Dokument enthält 20 Aufgaben zu den wichtigsten Grammatikthemen des zweiten Lernjahres und einen ausführlichen Lösungsteil mit Erklärungen.

Bitte beachten: Die Stoffverteilung kann sich je nach Bundesland, Schulform und Lehrbuch unterscheiden – es kann also sein, dass ein Thema bei euch schon früher oder später behandelt wird. Schaut euch dazu am besten die Inhaltsübersicht auf Seite 19/20 an.

Lerncheck Grammatik 6. Klasse (PDF) (DOCX)

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Englischkenntnisse testen: Grammatik 5. Klasse

Heute gibt es einen Test mit 21 Aufgaben zu den Grammatikinhalten des ersten Lernjahrs. Ich habe mich bei der Erstellung damals an den Lehrwerken English G2000, English G21 und Green Line (2006) orientiert; die konkreten Inhalte können natürlich je nach Lehrwerk, Bundesland und Schulform unterschiedlich sein.

Sinn und Zweck des Tests ist es, Wissenslücken aufzudecken und über die eigenen Sprachkenntnisse zu reflektieren. Ich würde ihn tatsächlich weniger für die Unterstufe, sondern eher für höhere Klassen oder Wiedereinsteiger empfehlen. Am Ende gibt es eine ausführliche Lösung mit Regelerklärung.

Hier geht’s zum Test: (PDF) (DOCX)

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Hör-Seh-Verstehen: Video über Edinburgh

Heute gibt es noch einmal eine Landeskunde- und Video-Stunde.

Im Video „Kids View: Edinburgh“ von Family Travel (Youtube-Kanal) erzählen Jugendliche aus Edinburgh von den Sehenswürdigkeiten ihrer Heimatstadt. Ich habe es damals als Ergänzung zur Scotland-Unit in Green Line 2 eingesetzt.

Das Arbeitsblatt dazu ist für die sechste Klasse gedacht und umfasst sechs Aufgaben (Einstieg, 3xHör-Seh-Verstehen, Partner-Dialog, Poster-Projekt) und eine Vokabelliste.

Hier geht’s zum Arbeitsblatt (PDF) (DOCX) …

… und hier zum Video auf youtube.

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Noch ein bisschen Etymologie: Englisch / Deutsch

Englisch kommt vielen Deutsch-Muttersprachlern einfacher vor als andere Fremdsprachen wie zum Beispiel Französisch. Ein Grund dafür ist die enge Verwandtschaft zwischen den beiden Sprachen. Wenig überraschend: Die Angeln, nach denen die englische Sprache ihren Namen hat, waren immerhin ein germanischer Stamm aus Norddeutschland. Als diese im 5. Jahrhundert zusammen mit einigen anderen Stämmen nach Britannien übersiedelten, nahmen sie ihre Sprache natürlich mit.

Bei manchen englischen Wörtern sieht man ja sofort eine Ähnlichkeit zum Deutschen – man denke nur an „garden“ vs. „Garten“. Bei anderen Wörtern ist die Verwandtschaft jedoch nicht gleich so offensichtlich. Ich habe einmal ein paar Beispiele aus dem Anfangsunterricht ausgesucht:

1. desk

Diese Wörter gehen beide auf das lateinische Wort discus für „Schüssel“ zurück – ursprünglich waren damit wohl Platten gemeint, die die Esser gleichzeitig als Tisch und Teller verwendeten. Daraus wurde dann das germanische tisc und das altenglische disc. Damit verwandt sind auch die Wörter dish (für Teller bzw. Gericht), discus (Sportgerät) und die compact disk (CD).

2. town

Das Wort town (kleine Stadt) ist verwandt mit dem deutschen Zaun. Eine town war also ein befestigter („eingezäunter“) Bereich, in dem eine Gruppe von Menschen lebte.

Den Wandel von t zu z / s können wir auch bei vielen anderen Wörtern beobachten, zum Beispiel:

ten – zehn
two – zwei (oder „zwo“)
toe – Zeh
to tell – erzählen
water – Wasser
white – weiß

Diese Unterschiede entstanden im Rahmen der zweiten Lautverschiebung, die wahrscheinlich Anfang des 7. Jahrhunderts nach Christus begann. Sie ist auch für andere regelhafte Unterschiede bei den Konsonanten verantwortlich, wie beispielsweise k zu ch (break – brechen, make – machen), d zu t (day – Tag, bed – Bett) oder p zu f (sheep – Schaf, ripe – reif).

3. horse

Mit dem Wort Pferd hat das englische horse zugegebenermaßen nicht viel gemein – wohl aber mit einem anderen Wort: Ross. Beide stammen aus der indogermanischen Wurzel *harss-; im Deutschen wurden nur der Vokal und der Konsonant vertauscht. Dieser Vorgang heißt Metathese (engl. metathesis) und kommt auch bei anderen Wörtern vor, wie zum Beispiel:

third – dritter
to burn – brennen

Metathese ist ein Phänomen, das uns auch im gegenwärtigen Englisch begegnet – wenn jemand zum Beispiel nucular statt nuclear oder perscription statt prescription sagt.

Das Wort Pferd wiederum hat seine eigene, bizarre Etymologie: Es kommt von dem spätlateinischen paraveredus, das „Nebenpferd“ bedeutet (das „Ersatztier“, das Postreiter für lange Strecken mitführten).

4. box

Das Wort box (Schachtel, Kasten, Dose) ist verwandt mit der deutschen Büchse; eigentlich ganz naheliegend, wenn man darüber nachdenkt.

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Columbus Day Special: Wortschatz, Hör-Seh-Verstehen und Schreiben

Der zweite Montag im Oktober ist Columbus Day – ein Anlass, sich einmal näher mit dem Entdecker aus Genua zu beschäftigen. Das heutige Arbeitsblatt  bietet wie das 4th of July-Spezial Aufgaben zu einer externen Quelle, in diesem Fall zu einem Video von Bad Crayfish Productions auf youtube. An das Hör-Seh-Verstehen schließt sich ein kurzes Leseverstehen zum Thema „Entfernung einer Columbus-Statue aus einem Park“ an, zu dem die SchülerInnen einen Kommentar verfassen sollen. Zielgruppe ist 10. Klasse und höher.

Arbeitsblatt:  (PDF) (DOCX)

Youtube-Video: „Christopher Columbus – What Really Happened“ (https://www.youtube.com/watch?v=aF_unlvjccA)

 

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