Freies Schreiben in der Nachhilfe üben

Hier möchte ich einmal erzählen, wie ich beim Üben der Textproduktion in der Nachhilfe vorgehe. Hier gibt es natürlich große Unterschiede, je nachdem, in welcher Klasse oder Schulform ein Schüler ist, aber im Prinzip folge ich meistens den folgenden zwölf Punkten.

SCHRITT 1: Selbsteinschätzung Zuerst frage ich die Schülerin, warum sie ihrer Meinung nach wenig Punkte auf ihre Textproduktion bekommt. Dieser Schritt ist wichtig, weil viele Schüler ihr Problem – trotz mittlerweile transparenterer Bewertung – nicht richtig einschätzen.

Beispiel: Eine Schülerin geht davon aus, dass sie die schlechten Noten für sprachliche Mängel (falsche Vokabeln, Grammatikfehler) bekommt. Sie reagiert darauf, indem sie immer „auf Nummer Sicher“ geht, komplexe Strukturen vermeidet und nur Vokabeln gebraucht, bei denen sie sich ganz sicher ist. In Wirklichkeit gefiel ihrem Lehrer jedoch ihr Stil nicht. Die Strategie der Schülerin hat also das Problem noch verschärft, nicht behoben.

Umgekehrt ist manchmal auch die Analyse des Lehrers, wo denn das Problem eines Schülers liegt, falsch. Ein plakatives „Du musst Vokabeln lernen“ als Anmerkung unter einem wenig abwechslungsreichen Text geht möglicherweise am Kern der Sache vorbei: Vielleicht verfügt der Schüler über das nötige Vokabular, kann es aber nicht einsetzen, weil er auch schon in der Muttersprache Schwierigkeiten mit dem Ausdruck hat.

SCHRITT 2: Ich gehe gemeinsam mit der Schülerin ihre Klassenarbeiten und Hausaufgaben durch. An den Anmerkungen des Lehrers / der Lehrerin kann man sehen, worauf er oder sie in der Textproduktion Wert legt. Hat die Schülerin Abzug für grammatische Fehler bekommen? Oder lagen die Schwierigkeiten eher im inhaltlichen oder stilistischen Bereich? So kann man sich gleichzeitig mit der Art der Aufgaben vertraut zu machen, die in der nächsten Arbeit zu erwarten sind.

SCHRITT 3: Ich analysiere mit der Schülerin zusammen die Aufgabenstellung. Hier passieren öfters Fehler, als man meinen sollte. Beispiele:
1. Einer meiner Schüler bekam die Aufgabe „to discuss the advantages and disadvantages of using mobile phones in school“, kannte aber das Wort (dis-)advantage nicht. Also schrieb er einen Text darüber, wie der Gebrauch von Mobiltelefonen in seiner Schule gehandhabt wurde.
2. Ein anderer Schüler versteht zwar alle Wörter im Arbeitsauftrag, beantwortet die gestellte Frage allerdings aus irgendeinem Grund trotzdem nicht. (Es ist wie mit den strandenden Walen. Keiner kann es sich erklären.) Möglicherweise schreibt er stattdessen einen leidenschaftlichen Aufsatz über die schädlichen Auswirkungen der Mobiltelefonsucht unter Elfjährigen, weil er der Meinung ist, dass Lehrer so etwas hören wollen. Vielleicht wurde eine solche Frage auch zuvor im Unterricht diskutiert oder er hat zufällig am Vorabend eine Dokumentation über das Thema gesehen – und diese Information blockiert dann irgendwie die Fähigkeit, auf die eigentliche Fragestellung einzugehen.

TIPP 1: Wenn man dieses Problem bei einer Schülerin bemerkt, kann man ihr „Thema verfehlt“-Aufsätze zu geben und sie bitten, dem Verfasser eine Note zu geben.

TIPP 2: Man kann auch erst einmal viele verschiedene Arbeitsaufträge mitbringen („Describe the development of …“, „Give examples of …“). In einem ersten Schritt lässt man sie ins Deutsche übersetzen. Danach kann man gemeinsam überlegen, was der Lehrer wohl in einer Antwort zu der Frage erwartet – und was nicht.

SCHRITT 4: Überlegen – Was brauche ich, um die Aufgabe zu beantworten? Erst besprechen wir die Frage, welches inhaltliche Wissen die Schülerin benötigt. (Einigen Schülern ist z.B. nicht klar, dass sie, wenn sie beispielsweise nach einer „eigenen Meinung“ zu einem Thema gefragt werden, diese auch mit im Unterricht gelernten Fakten verbinden müssen.)

Abgesehen vom Inhalt benötigt man natürlich auch Vokabeln: Hier kann man z.B. eine Liste mit sinnvollen Redemitteln oder ein Mindmap mit zentralen Begriffen anlegen.

Auch Wissen zum Aufbau des gewünschten Textes (wie beginnt und endet ein Brief? Wie ordnet man die Argumente in einer Erörterung an?) kann man gut vor dem Schreiben noch einmal verdeutlichen und in einer Übersicht sammeln.

SCHRITT 5: Ideen sammeln. Nachdem die Aufgabe entschlüsselt worden ist, wird erst einmal per Brainstorming überlegt, was man dazu sagen könnte. Bei jeder Idee sollte man sich fragen, was sie zum Gesamttext – der Aussage, zu der ich hingelangen will – beiträgt. Wenn sie nichts beiträgt, kommt sie weg.

SCHRITT 6: Planen. Die Schülerin bereitet eine „Outline“ für den Aufsatz vor. Auch hier heißt es wieder, das eigene Werk kritisch zu begutachten: Ist die Gliederung für einen Außenstehenden verständlich? Kommt am Ende das heraus, was ich sagen will?

SCHRITT 7: Schreiben. Hier arbeitet die Schülerin alleine. Ich finde es sinnvoll, die Benutzung eines Wörterbuchs oder Internets zu erlauben – nur so kann man ja neue Vokabeln erlernen, und auch der Umgang mit diesen Hilfsmitteln will geübt sein. Vor der Arbeit üben wir aber trotzdem auch unter Klausurbedingungen (d.h. zum Beispiel nur mit einsprachigem Wörterbuch).

SCHRITT 8: Selbstständige Korrektur. Die Schülerin liest ihren Text selbst noch einmal und untersucht ihn (evtl. mit einer Liste „häufiger Fehler“) auf Probleme.

SCHRITT 9: Inhaltliche und strukturelle Korrektur. Wenn der Nachhilfelehrer schon über die Planung geschaut hat, sollte hier eigentlich nicht mehr viel im Argen liegen. Wenn doch, hat dieses Problem natürlich Priorität. Ich unterstreiche die entsprechenden Stellen und lasse die Schülerin selbst überlegen, was damit nicht stimmen könnte.

SCHRITT 10: Sprachliche Korrektur. Auch Satzbau-, Verbbildungs- oder Präpositionsfehler markiere ich zunächst einmal markieren und helfe erst , wenn die Schülerin sie nicht selbstständig verbessern kann.

SCHRITT 11: Stilistische Korrektur. Das ist der kniffligste Teil, denn die Meinungen über „guten Stil“ gehen bekanntlich weit auseinander. Worauf ich besonders achte:

  • Sind alle Sätze klar verständlich?
  • Gibt es ein Gleichgewicht von (nicht zu) kurzen und (nicht zu) langen Sätzen?
  • Werden die Sätze sinnvoll und abwechslungsreich mit Konjunktionen und anderen Link words verknüpft?
  • Ist das Vokabular möglichst präzise?
    • Das bedeutet: Der Autor „says“ möglichst nicht, sondern „criticizes“, „implies“ oder „suggests“.
  • Ist das Vokabular in sinnvollem Maße abwechslungsreich?
    • Wie beim vorherigen Punkt. Viele Schüler scheinen zu glauben, dass man in einem Text kein Wort zweimal verwenden dürfe. Also schreiben sie statt „say“ solche Merkwürdigkeiten wie „quethe“. Der Grund, dass man nicht dauernd „say“ sagen soll, ist nur, dass andere Wörter wie „criticize“ oder „imply“ auf dem gleichen Raum mehr Information enthalten. Also um Gottes willen keinen Eiertanz um einfache Vokabeln, nur damit ja kein Wort wiederholt wird!
  • Ab ca. 9. Klasse (GY): Gibt es ab und zu komplexere Satzstrukturen? Dazu gehören:
    • Wechsel von verbalen (because it is cold) und nominalen (because of the cold) Phrasen
    • Partizipialkonstruktionen
      • „As he walks down the street, he sees a man.“ -> „Walking down the street, …“
    • zweiteilige Konnektoren (either … or, neither … nor, both … and …, not only … but)
    • Hervorhebungen, z.B. durch Inversion nach negatives:
      • Not only did he win the championship, he even …

SCHRITT 12: Festhalten der Fehler. Die Schülerin legt nun eine „Fehlerliste“ an, auf der sie Probleme aus ihrem Text aufschreibt, um sie in der Zukunft zu vermeiden. Diese Liste sollte bei der Korrektur zukünftiger Texte immer hinzugenommen werden.

Wenn man keine Zeit für alle zwölf Schritte hat oder etwas Abwechslung möchte, kann man natürlich immer auch Aufgaben zu einem Einzelschritt machen. Ein paar Ideen:

  • viele Modellaufsätze lesen und ihre Struktur untersuchen; nützliche Phrasen und grammatische Konstruktionen sammeln
  • Brainstormings – Ideen zu verschiedenen Themen sammeln und sinnvoll anordnen
  • Redemittel im Internet recherchieren, auf einer Liste festhalten, zuordnen, übersetzen …
  • Fehlersuche: Sätze mit grammatischen oder lexikalischen Fehlern untersuchen
  • selber Texte anderer Schüler (stilistisch, inhaltlich, strukturell) verbessern
  • viele verschiedene Arbeitsaufträge übersetzen und analysieren; eine Outline für eine mögliche Antwort anfertigen; von fertig geschriebenem Aufsatz die Fragestellung ableiten; „Thema verfehlt“-Aufsätze untersuchen
  • einmal ganz bewusst einen furchtbar schlechten Aufsatz schreiben und anschließend verbessern
  • Einsetzübungen zu Konnektoren und link words
  • Arbeit mit dem Wörterbuch trainieren

Noch ein letzer Tipp: Eine tolle Möglichkeit, auch ohne Lehrer das freie Schreiben zu trainieren, ist die Webseite lang-8.com. Hier tauschen Muttersprachler verschiedener Sprachen Korrekturen aus. Man schreibt einfach einen Text zu einem beliebigen Thema und erhält gewöhnlich innerhalb einiger Stunde eine Korrektur.

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Die „letzten fünf Minuten“: Eine Nachhilfestunde sinnvoll bis zum Klingeln füllen

Im Normalfall ist so eine Unterrichtsstunde ja eher zu kurz als zu lang, aber es kommt auch mal vor, dass die vorbereiteten Materialien fünf (oder vielleicht sogar zehn) Minuten zu früh ausgehen. Das ist besonders ärgerlich, wenn man eine Gruppe von Schülern unterrichtet, von denen nur einer schon fertig ist – so hat man noch nicht einmal Zeit, sich noch eine sinnvolle Aktivität auszudenken. Zudem kommt auch noch hinzu, dass sich (verständlicherweise) mancher Schüler in diesen letzten Minuten schwerlich noch dazu begeistern lässt, etwas Neues anzufangen.

Die folgenden Aktivitäten eignen sich gut für das Ende der Stunde, weil sie eher spielerischen Charakter haben und sich meistens in fünf Minuten (bei Bedarf aber auch länger) erledigen lassen. Einige eignen sich auch als Lückenfüller, wenn der Nachhilfelehrer gerade über die Kurzgeschichte im Buch drüberlesen oder eine Aufgabe improvisieren muss.

FALL 1: Gruppenunterricht – ein Schüler muss allein arbeiten

Möglichkeit 1: Ein Quiz für die nächste Unterrichtsstunde konzipieren.
Der oder die Schüler(in) schaut noch einmal über seine Arbeitsmaterialien und entwirft damit ein Quiz mit Fragen zum Thema der Stunde. Dieser Test kann z.B. Vokabelfragen, Grammatikaufgaben oder Fehlersuchen enthalten. Auf die Rückseite des Blattes kommt die Lösung. In der nächsten Stunde kann er oder sie mit dem Test überprüfen, wie viel „hängengeblieben“ ist. Alternativ kann man die Fragen natürlich auch auf Karteikarten schreiben, mit denen man auch zu Hause lernen kann.

Möglichkeit 2: Vokabeln assoziieren
Die langwierigste und komplexeste Variante ist hier das Assoziogramm. Der / die Schüler(in) bekommt ein Thema vorgegeben und muss dazu (mithilfe des Schulbuchs oder Wörterbuchs) ein Wortnetz mit möglichst vielen wichtigen Vokabeln erstellen. Also zum Beispiel: „Free time – Outdoor activities – cycling, horseback riding, hiking“. Diese Wortnetze sollte man im Ordner sammeln und immer mal wieder zur Hand nehmen, um zu sehen, wo noch geübt werden muss.

assoziogramm

Die Erstellung eines solchen Netzes nimmt natürlich gern etwas mehr Zeit in Anspruch. Wenn man etwas Schnelleres sucht, ist z.B. die ABC-Methode eine gute Wahl: Zu einem bestimmten Thema (z.B. animals) muss der Schüler Wörter sammeln – je eins pro Buchstabe des Alphabets:

A = ant
B = bird
C = cat
D = dog

Möglichkeit 3:  Rätsel 
Viele Schüler und Schülerinnen (wenn auch natürlich nicht alle) versuchen sich gerne mal an einem Rätselspiel. Dazu eignen sich z.B.
Kreuzworträtsel (z.B. zu unregelmäßigen Verben)
Wörtersuche („Scrambled Words“) – in einem Buchstabensalat Wörter finden
Boggle (ein Spiel mit Buchstabenwürfeln, aus denen Wörter gebildet werden müssen) – wenn man das Spiel nicht hat, kann man auch einfach ein paar Boggle-Szenarios ausdrucken.
Logikrätsel: kleine Texte, bei denen man z.B. widersprüchliche Aussagen entdecken muss, sind auch sehr gute Leseverstehensübungen.
Puzzles: Ein Blatt Papier mit dem Lineal in mehrere Dreiecke aufteilen. An die Kanten schreibt man nun auf die eine Seite einen Begriff und auf die andere Seite die passende Übersetzung. Das Blatt nun zerschneiden und wieder zusammensetzen lassen.

Möglichkeit 4: Sätze bilden
Eine sehr nützliche Aktivität ist es, Schüler einfach Sätze (Fragen, Verneinungen, …) in verschiedenen Zeiten bilden zu lassen. Das kann man auch spielerisch gestalten, indem man die einzelnen Satzbestandteile (und Zeiten) auf Karteikärtchen schreibt. Wer möchte, kann auch beschriftete Würfel herstellen:

Würfel 1 – I / you / she / we / they / my brother
Würfel 2 – play football / watch TV / listen to music / read a book / do sports / make a cake
Würfel 3 – in the evening / at 12 o’clock / at the weekend / after school / in the afternoon / on Sunday
Würfel 5 – always / sometimes / never / usually / often / normally

Wenn man nicht so viel basteln will, tut es auch ein Blatt mit Blanko-Bausteinen (Susan / play) und ein einziger Würfel für die verschiedenen Zeiten (1 = simple present, 2 = present progressive, usw.).

FALL 2: Es gibt mindestens eine Person, die sich mit dem Schüler beschäftigen kann (Nachhilfelehrer oder anderer Schüler)

Hier bieten sich Spiele an. Das Spielen ist dabei keinesfalls Zeitverschwendung, sondern eine gute Möglichkeit, mal etwas zu üben, das bei der Nachhilfe sonst zu kurz kommt – z.B. das Sprechen (Tabu, Personenraten) oder die Wiederholung älterer Grammatik und Vokabeln.

Möglichkeit 1: Schnelle Spiele, die keine Vorbereitung oder Material erfordern
a) Stadt-Land-Fluss
b) Hangman
c) Seven-Up (auf Englisch zählen und alle durch 7 teilbaren Zahlen mit „blopp“ ersetzen)
d) Personen- / Gegenstände- / Beruferaten
e) bei jüngeren Schülern: Simon Says
f) ABC Race (zu einem Wortfeld (z.B. „animals“) Begriffe von A-Z finden: A = ant, B = bird, C = chameleon …)
g) Kofferpacken
h) Blip (durch Fragen ein Verb erraten)
i) Vokabel-Fußball (für drei und mehr)
j) Noughts and Crosses (für drei und mehr)
k) Outburst

Möglichkeit 2: Schnelle Spiele, für die man ein bisschen Material dabei haben bzw. Vorbereitung einplanen muss 
Hier gibt es zum Beispiel:
a) Tabu – Begriffe erklären (PDF)
b) Guess Who (für zwei Spieler) (PDF) – Mittels von Fragen zu Aussehen und Kleidung herausfinden, welche von 16 Personen sich der andere Spieler ausgesucht hat
c) Dobble Kids (ein kommerzielles Spiel, bei dem man so schnell wie möglich die Namen von Tieren rufen muss)
d) Kleines Memory (z.B. mit 16 Karten)
e) Schnelles Bingo: Die Schüler schreiben deutsche Begriffe in ein 3 x 3er Raster. Der Lehrer liest nun auf Englisch eine Geschichte vor, in der die Begriffe vorkommen. Wer als erster drei Begriffe in einer Reihe durchgestrichen hat, gewinnt.

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Die Verwendung von this / that / these / those

Diesen Artikel gibt es auch mit Übungen als PDF.

nahe beim Sprecher

Signalwörter: here, now …

weit weg vom Sprecher

Signalwörter: over there, back then …

Singular

(eine Person / Sache)

this cat (here)
diese Katze (hier)
that cat (over there)
diese Katze (da drüben)
Plural

(zwei oder mehr)

these cats (here)
diese Katzen (hier)
those cats (over there)
diese Katzen (da drüben)
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Mengenangaben im Englischen: much / many, a lot of, (a) few / (a) little

Mengenangaben im Englischen – Übersicht

mengenangaben

[A] Die Verwendung von many/few und much/little:

Many und (a) few verwendet man bei zählbaren Substantiven, die im Plural stehen. Zum Beispiel:

many / (a) few                       CDs / horses / men / ideas …

Much und (a) little verwendet man bei nicht zählbaren Substantiven. Sie können nur im Singular stehen:

much / (a) little          water / paper / help / information …

[B] Die Verwendung von many/much und (a) lot of:

In der gesprochenen Sprache verwendet man many und much meist in verneinten Sätzen und Fragen sowie nach den Wörtern too, so, as und how.

A lot of und lots of kann man außer nach too, so, as und how immer verwenden; sie sind etwas informeller. Förmlicher ist die Formulierung plenty of.

I haven’t got many friends.                          I haven’t got a lot of / lots of friends.

seltener: I have got many friends.               häufiger: I have a lot of / lots of friends.

How many friends have you got?               – nicht möglich!

I have too many friends /                           – nicht möglich!
so many friends /
as many friends as you.

[C] Die Verwendung von little / few und a little / a few:

Little / few bedeutet wenig(e):

There is very little water left. – Es ist sehr wenig Wasser übrig.
Few students passed the test. – Wenige Schüler haben den Test bestanden.

A little / a few bedeutet ein bisschen / ein paar:

There is a little water left. – Es ist ein bisschen Wasser übrig.
A few students passed the test. – Ein paar Schüler haben den Test bestanden.

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Spiele für den Sprachunterricht VII: Quiz-Formen

Ich habe mich in den letzten Tagen in die Spiele-Sammelei etwas hineingesteigert, aber es gibt einfach so viele vielversprechende Kandidaten, die noch aufgeführt werden sollen. Heute mal eine etwas andere Kategorie: Es geht darum, wie man mit den Schülern auf möglichst abwechslungsreiche Art ein Vokabel“abfrage“ gestalten kann. Bei diesen Spielen wird also ein beliebiger Wissensinhalt in Spielform verpackt.

1. Wer wird Millionär: Ratespiel mit vier Möglichkeiten

Es spielen beliebig viele Gruppen gegeneinander. Die „Kandidaten“ kommen nach vorne und erhalten vier Karten in verschiedenen Farben mit den Buchstaben A-D darauf. Nun stellt der Lehrer eine Frage mit den Auswahlmöglichkeiten. Bevor sie ihre Stimme abgeben, dürfen die Kandidaten sich entscheiden, ob sie ihre Gruppe befragen wollen (Publikumsjoker), eine einzelne Person fragen (Telefonjoker) oder sich zwei Möglichkeiten durchstreichen lassen. Dann zeigen die Kandidaten gleichzeitig ihre Antworten.

In den nächsten Runde sitzt ein anderer „Kandidat“ vorne, damit sich die Verantwortung auch gleich verteilt. Die Gruppe, die am Ende die meisten Fragen richtig beantwortet hat, gewinnt.

2. Vokabel-Fußball

Der Lehrer zeichnet ein Fußballfeld an die Tafel. Als Ball wird ein Magnet in den Mittelkreis gesetzt. Es bilden sich nun zwei „Mannschaften“. Wenn Mannschaft 1 eine Frage richtig beantwortet, bewegt sich der Magnet näher ans gegnerische Tor. Nach einer festgelegten Zahl richtiger Antworten hintereinander ist der Ball im Netz. Wenn eine falsche Antwort gegeben wird, ist die andere Mannschaft an der Reihe. Am Ende gewinnt das Team mit den meisten Toren.

Vokabel-Fußball

3. Noughts and Crosses / Tic Tac Toe

Der Lehrer zeichnet ein Tic Tac Toe-Feld (Raster mit 3×3 Feldern) an die Tafel. Die zwei Teams (Kreuz und Kreis) können sich nun aussuchen, in welches Feld sie ihr Zeichen setzen möchten. Wenn sie die Frage korrekt beantworten, zeichnet der Lehrer es ein; ansonsten müssen sie es in der nächsten Runde noch einmal versuchen. Wer als erster drei in einer Reihe hat, gewinnt.

Für ein etwas längeres Spiel kann man natürlich auch 4×4 Felder nehmen.

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Spiele für den Sprachunterricht VI: Vokabeln assoziieren

  1. Stadt-Land-Fluss
    Niveau: ab 5. Klasse
    Vorbereitung: keine
    Übt: Vokabeln

Einfach beliebige Kategorien ausdenken (city, country, job, animal …) und als Tabelle auf einem Blatt festhalten. Der Spielleiter gibt einen Buchstaben vor. Wer die Tabelle zuerst füllen kann, gewinnt (B: Boston, Brazil, baker, butterfly …).

Eine witzige Variante mit Schreib- und Erzählpotential ist Stadt-Land-Tatort.

  1. ABC Race: Möglichst viele Wörter aus einem Wortfeld finden 
    Niveau: ab 7. Klasse 
    Vorbereitung: keine
    Übt: Vokabeln

Die Teams bekommen ein Thema gestellt (z.B. “animals”) und müssen damit eine Liste von A-Z erstellen (“ant, bear, cat, dog, elephant …”). Dies kann an der Tafel passieren (wenn man die Möglichkeit hat, die zwei Tafelenden im 90°-Winkel aufzuklappen, sodass man nicht abschreiben kann) oder auf einem Blatt Papier bzw. einer OH-Folie, die man herumreicht. Das Team, das in einer gesetzten Zeit die meisten Begriffe schafft, gewinnt.

Alternativ kann man die Liste auch anders gestalten: Der letzte Buchstabe des Wortes wird zum Anfangsbuchstaben des nächsten (“ant, tiger, rabbit, toad, duck …”).

  1. Vokabel-Duell: Möglichst schnell Wörter ausdenken und darauf reagieren 
    Niveau: ab 6. Klasse 
    Vorbereitung: keine 
    Übt: schnelles Abrufen von Vokabeln und / oder Grammatik

Zwei Schüler treten gegeneinander an. Einer ruft ein Wort aus einer bestimmten Kategorie (z.B. “unregelmäßiges Verb”, “animal”, “irregular Plurals”): “Swim!”. Der andere reagiert darauf in vereinbarter Weise – indem er z.B. die deutsche Übersetzung ruft oder eine andere Form bildet. Direkt danach nennt er ein neues Wort: “Swam, swum, leave!” Der andere muss postwendend antworten: “Left, left, make!”

Wenn ein Spieler eine falsche Antwort gibt, nicht schnell genug antwortet oder ein Wort wiederholt, verliert er das Duell.

  1. Kriegsschiffe / Battle Ships: Möglichst viele Begriffe aus einem Wortfeld finden
    Niveau: ab 7. Klasse 
    Vorbereitung: keine 
    Übt: Vokabeln

Die Schüler in Teams aufgeteilt, die “Schiffe”. Die Teams suchen sich einen Namen für ihr Schiff aus (z.B. “The Lusitania”) und bestimmten einen Kapitän und einen Kanonier. Der Kapitän muss antworten, wenn jemand sein Schiff ruft. Der Kanonier greift ein gegnerisches Schiff an, indem er es beim Namen ruft – muss sich also die Namen der anderen Schiffe merken. Die “Schiffsbesatzungen” stellen sich der Reihe nach auf: Vorne der Kapitän, dann die Crew, zum Schluss der Kanonier.

Der Kapitän eines Schiffes beginnt damit, ein Schiff herauszufordern, indem er es beim Namen ruft und ihm ein Wortfeld nennt (“animals with four legs”, “drinks”, “clothes”). Der Kapitän antwortet als erstes mit einem Wort aus dem Wortfeld (“dog”), seine Crew folgt nach (“cat”, “horse” …). Wenn die Reihe beim Kanonier ankommt, darf dieser ein anderes Schiff angreifen.

Ein Schiff wird versenkt, wenn
… der Kapitän verpennt, dass sein Schiff an der Reihe ist,
… die Crewmitglieder keine Wörter mehr kennen,
… ein Wort wiederholt wird,
… der Kanonier den Namen seines eigenen oder eines schon versenkten Schiffes nennen.

Wenn ein Schiff sinkt, dürfen die Crewmitglieder einem anderen Schiff “beitreten”, sodass am Schluss zwei große Gruppen gegeneinander antreten.

5. Outburst 
Niveau: Alle Niveaus
Vorbereitung: Keine 
Übt: schnelles Assoziieren von Vokabeln

Die Schüler werden zu Gruppen organisiert. Jede Gruppe erhält ein eigenes Thema, das die anderen nicht kennen (z.B. „food“, „clothes“, „animals“, „furniture“). Die Gruppen haben nun ein paar Minuten Zeit, um so viele Begriffe zu ihrem Thema zu sammeln, wie sie können.

Danach wird den Gruppen das Thema der anderen genannt. Sie dürfen nun die Begriffe in den Raum rufen, von denen sie denken, dass die anderen ihn auf die Liste geschrieben haben. Für jeden erratenen Begriff bekommen sie einen Punkt.

6. That makes me think of …
Niveau: ab 5. Klasse
Vorbereitung: keine
Übt: schnelles Assoziieren von Vokabeln

Hier müssen wieder Vokabeln der Reihe nach aufgesagt werden – diesmal geht es aber nicht nach Buchstaben, sondern nach Bedeutung. Die Spieler dürfen frei assoziieren: „write“ – „pen“ – „pencil case“ – „school bag“ – „classroom“ – „learn“ …

7. Vokabel-Puzzles (eine Vorlage für 14 Begriffe: PDF)
Niveau: ab 5. Klasse
Vorbereitung: schreiben und schneiden 
Übt: Vokabeln

Dieses Spiel zum Wiederholen von Vokabeln habe ich vor Kurzem im Internet entdeckt.

Ein DIN-A-4-Blatt wird in verschieden große Dreiecke geschnitten. An die Kanten kommen die jeweils zusammengehörigen Begriffe (z.B. Englisch-Deutsch, Begriff-Erklärung, …)

8. Schiffe versenken / Battleships
Niveau: ab 5. Klasse 
Vorbereitung: keine 
Übt: Vokabeln, Zählen

Das bekannte Spiel „Schiffe versenken“ mit Vokabeln. Die Schüler zeichnen ein Raster auf ein Blatt Papier (z.B. horizontal: 1-10, vertikal A-F). In das Raster schreiben sie Begriffe aus einem bestimmten Wortfeld (z.B. „animals“). Nun versuchen sie, die Schiffe zu „versenken“.

Der erste Schüler fragt den zweiten, ob sich beispielsweise auf Position A4 ein Schiff befindet. Ist dem so, muss der zweite ihm den entsprechenden Buchstaben sagen, und der erste darf weiterfragen. Der Schüler, der als erstes alle Schiffe des anderen entdeckt hat, gewinnt.

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Spiele für den Sprachunterricht V: Vermischte Spiele

1. Simon says: Imperativ und Basisvokabular lernen 
Niveau: ab 5. Klasse, eher für jüngere Schüler
Vorbereitung: Sätze ausdenken
Übt: den Imperativ, Aufmerksamkeit, Hörverstehen, Basisvokabeln 

Der Spielleiter gibt Befehle, z.B. “Simon says open your books”, “Simon says raise your left hand”, “Simon says get up”, die die Schüler befolgen müssen. Lässt er das “Simon says” weg, so darf der Befehl nicht befolgt werden. Wer einen Fehler macht (falsche Hand hochgehoben, reagiert, obwohl das “Simon says” gefehlt hat), scheidet aus.

Man kann das Spiel mit Sonderregeln interessanter machen, indem man z.B. einzelne Wörter buchstabiert („s – t – a – n – d on your chair“) statt sie nur zu sagen.

2. Kim’s Game – sich Gegenstände einprägen 
Niveau: ab 5. Klasse
Vorbereitung: Gegenstände mitbringen
Übt: Vokabeln

Der Lehrer bringt eine Reihe von Gegenständen mit (ca. 20 – z.B. pencil, eraser, exercise book …) und schreibt die englischen Begriffe an der Tafel an. Die Schüler haben nun Zeit (ca. 4 Min.) sich die Gegenstände anzusehen und einzuprägen. Danach werden die Gegenstände zugedeckt, und die Schüler schreiben die Wörter auf, an die sie sich noch erinnern. Wer die meisten zusammenbekommt, gewinnt.

3. I Packed My Bag … / Kofferpacken
Niveau: ab 5. Klasse
Vorbereitung: keine
Übt: Vokabeln, grammatische Konstruktionen, freies Sprechen …

Gut geeignet, um grammatische Konstruktionen und Vokabeln zu üben. Der erste Spieler beginnt: „I packed my bag and in it I put … a candy bar.“ Der zweite wiederholt diesen Satz und fügt ein weiteres Objekt hinzu: „I packed my bag and in it I put a candy bar and a banana.“ Der dritte: „I packed my bag and in it I put a candy bar, a banana and a T-shirt.“ Wer nicht mehr alle Objekte zusammenbekommt, scheidet aus.

Damit lassen sich natürlich auch andere grammatische Strukturen üben: „I’m going to fly to New York and I’m going to take a … with me.“ „If I travelled to France, I would take …“ „If I had travelled to Rome, I would have taken …“

Um das Spiel spannender und weniger langatmig zu machen, kann man die Klasse in zwei Teams einteilen. Der Lehrer gibt nun einen Satz vor (z.B. „If I were rich …) und wählt einen Schüler, der ihn vervollständigen muss:

David: „If I were rich, I’d travel the world.“

Danach nimmt der Lehrer willkürlich einen beliebigen anderen Schüler dran, der Satz des ersten Schülers wiederholt und seinen eigenen hinzufügt:

Michael: „If David were rich, he would travel the world. If I were rich, I would buy a boat.“

So geht es weiter. Jeder erfolgreiche Schüler verdient einen Punkt für die Gruppe. Beim ersten Fehler kommt dann die zweite Gruppe mit einem neuen Satz an die Reihe.

Man kann natürlich auch ganz ohne Vorlagen eine Geschichte erzählen lassen, bei der jeder Schüler einen weiteren Satz ergänzen muss.

4. Are You the Real George Washington?

Gut, um Wissen über Personen zu wiederholen. Drei Schüler versuchen, die anderen davon zu überzeugen, dass sie der „richtige“ George Washington / William Shakespeare / Charakter aus einem Buch … sind. Dazu müssen sie Fragen beantworten, die ihnen die anderen Kursteilnehmer stellen (z.B. „When were you born?“). Am Schluss entscheiden die Schüler, welcher George Washington sie am meisten überzeugt hat.

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Spiele im Sprachunterricht IV: Schreibspiele

1. Was bedeutet dieses Wort?
Niveau: ab ca. 9. Klasse
Vorbereitung: Karten mit exotischen Begriffen und Erklärungen dazu
Übt: Schreiben

Dieses Spiel gibt es wirklich und hat einen Namen, aber ich kann mich partout nicht erinnern, welchen. Jede Spielgruppe bekommt einen Stapel Karten. Ein Spieler zieht die erste Karte und liest den darauf stehenden Begriff (nicht die Erklärung) vor. Danach schreibt er die Erklärung noch einmal mit eigenen Worten ab. Die anderen Schüler überlegen sich währenddessen eine überzeugende Geschichte, was das Wort bedeuten könnte, und bringen sie zu Papier. Jetzt mischt der Spielleiter die Karten und liest sie nacheinander vor. Jeder Spieler entscheidet, welche Erklärung er für die richtige hält. Einen Punkt bekommt nun jeder, der die richtige Erklärung erkannt hat, und jeder, dessen erfundene Erklärung von einem anderen erraten wurde (das heißt, man kann pro Runde maximal zwei Punkte bekommen). Ein Beispiel:

Auf der Karte steht z.B. „Taipan“ (eine Giftschlange).

Die richtige Erklärung wäre also z.B. „A highly venomous snake that lives in Australia“.

Die anderen Spieler könnten z.B. vermuten: „An Asian dish containing mushrooms and sea weed“, „a medieval sport played on horses“, etc.

2. Keep the story going: Eine Geschichte weiterschreiben.

Niveau: Ab 7. Klasse
Material: Keins, ggf. Anfänge von Geschichten
Übt: kreatives Schreiben; ggf. bestimmte Redemittel, Vokabeln, Grammatik

Ein Schüler erhält den Anfang einer Geschichte (oder denkt ihn sich selber aus). Er schreibt dann die Geschichte weiter, ohne dass die anderen seinen Text lesen können (ca. 3-5 Sätze). Als nächstes wird der erste Teil abgeknickt und das Blatt an den nächsten Spieler weitergereicht, der nur noch den zweiten Abschnitt sieht. Daran muss er nun anschließen. Am Schluss wird das (wahrscheinlich sehr lustige und konfuse) Resultat vorgelesen.

Es macht Sinn, den Spielern spannende “Anfänge” zu geben, um die Textproduktion anzuregen – z.B. von einer “creepy pasta” aus dem Internet.

3. New Comics – Sprechblasen in einem Comic selbst füllen 

Man gebe den Schülern zuerst eine beliebige Szene aus einem Comic zu lesen. Nach dem Lesen bekommen sie denselben Text noch einmal – diesmal sind allerdings alle Sprech- und Gedankenblasen leer und müssen von den Schülern selbst (auf witzige Weise) gefüllt werden.

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Spiele im Sprachunterricht 3: Freies Sprechen üben

1. Tabu: Wörter erklären

Der Klassiker, auf den ich hier nicht weiter eingehen möchte, da ich Tabu schon einmal vorgestellt habe. Hier noch ein Set mit sehr einfachen Tabu-Karten ab der sechsten Klasse: PDF.

2. Guess Who / Guess What: Personen oder Dinge beschreiben (PDF)
Niveau: Ab 5. Klasse
Vorbereitung: Arbeitsblätter mit möglichst witzigen Bildern von Personen, Dingen, kleinen Monstern … mitbringen 
Übt: Vokabeln (z.B. Körperteile), Redemittel, Fragen stellen, freies Sprechen
Zeit: 5-10 Minuten

Die Schüler erhalten identische Blätter mit Bildern verschiedener Personen oder Dinge darauf. Ein Schüler sucht sich ein Bild aus. Sein Partner muss mit möglichst wenigen Fragen herausfinden, um wen oder was es sich handelt. Hier ein Beispiel für ein Arbeitsblatt mit Personen:

“Is it a man / a woman?” – „Yes, it is. / No, it isn’t.“
“Does she wear glasses?” – „Yes, she does. / No, she doesn’t.“
“Does she have brown hair?”

Der Spieler, der am Ende insgesamt die wenigsten Fragen “verbraucht” hat, gewinnt. Wer eine falsche Person nennt, bekommt einen Punkt Abzug.

Ein paar Ideen, welche Vokabeln sich mit diesem Spieltyp üben lassen:
a) Aussehen von Personen: Einfach Fotos von Menschen mit verschiedenem Aussehen auf das Blatt drucken.
b) Körperteile: Bilder von kleinen „Monstern“ oder „Aliens“ im Internet suchen, die eine unterschiedliche Anzahl von Augen, Armen, Ohren … haben.
c) Landeskunde und Geschichte: Im Netz habe ich neulich einen Vorschlag für ein „Guess Who“ mit US-Präsidenten gesehen – auch eine interessante Variante.

3. Market Trader – Verbindung zwischen Gegenständen erraten 
Niveau: ab 6. Klasse
Vorbereitung: Keine
Übt: Konstruktion I can …, Wortschatz

Ein Schüler denkt sich eine Gruppe von Gegenständen aus, z.B.
– Gegenstände, die sich im Raum befinden,
– Gegenstände, die mit einem bestimmten Buchstaben beginnen,
– Gegenstände, die Strom zum Funktionieren brauchen …

Sein Spielpartner muss nun Fragen stellen, um herauszufinden, welche Gruppen von Gegenständen er verkauft.

Player 1: I’m a market trader and I can sell guitars.
Player 2: Yes, you can. / No, you can’t.

Das erste Set kann man vorgeben, um das Spiel etwas einfacher zu machen: „You can sell laptops, flashlights and hairdryers.“

4. BLIP – Tätigkeiten erraten 
Niveau: ab 6. Klasse
Vorbereitung: keine
Übt: freies Sprechen

Ein Spieler denkt sich eine Tätigkeit aus (z.B. „swim“, „drive“, „fly“). Die anderen müssen nun mit Fragen herausfinden, um welche Tätigkeit es sich handelt. Dabei werden die Verben durch „blip“ ersetzt. Beispiel:

Where / why / when / how do you usually blip?
Can you blip?
What do you need to blip?
Is it easy to blip?

5. What’s in the box? – Gegenstände erraten 
Niveau: ab 7. Klasse
Vorbereitung: Kisten mit kleinen Gegenständen besorgen
Übt: freies Sprechen, Vokabeln (Eigenschaften v. Gegenständen)

Jeder Schüler bekommt kleine Schachteln (z.B. große Streichholzschachtel) mit Gegenständen darin (ein Knopf, eine Münze, ein Radiergummi …). Nun müssen die anderen Gruppenmitglieder durch Fragen herausfinden, was sich in der Schachtel befindet (“Is it round? Is it made of metal? Do you use it at school?”).

6. Who am I? – Personenraten 
Niveau: ab 8. Klasse
Vorbereitung: keine
Übt: freies Sprechen, Fragen stellen

Die Schüler schreiben für ihren Sitznachbarn kleine Zettelchen mit den Namen berühmter Personen darauf, gerne auch Buch- oder Filmcharaktere (“Harry Potter”). Der Sitznachbar darf sein Schildchen nicht sehen. Nun muss er mit Ja-Nein-Fragen herausfinden, wer er ist. (“Am I a woman / a man / a girl …? Am I a character from a book?”).

7. Situation Puzzle – Black Stories / Laterale
Niveau: Oberstufe 
Vorbereitung: Karten mit “Black Stories” (zahlreiche Situation Puzzles oder Laterale finden sich im Internet) ausdrucken 
Übt: freies Sprechen, Fragen stellen

Die Schüler erhalten Karten, auf denen eine seltsame Situation – meist ein Todesfall – beschrieben ist. Mit Ja-Nein-Fragen müssen sie herausfinden, was passiert ist. (Für eine genauere Erklärung siehe Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Situation_puzzle).

8. Storytime – Erzählspiele (PDF mit Bilder-Spielkärtchen)
Niveau: mit unterschiedlichen Karten ab 5. Klasse
Vorbereitung: Karten mit Verben, Personen, Dingen und Orten darauf; wahlweise Bilder
Übt: freies Sprechen; ggf. bestimmte Grammatikthemen (simple past, participle constructions …); Vokabeln

Auf dem Tisch werden Karten mit Verben (“come”, “go”, “disappear” …), Personen (“the king”, “the beautiful maiden”, “the witch”), Dingen (“the magic wand”, “the cauldron”) und Orten (“the castle”, “the dark forest”, “the river”) ausgebreitet. Nun wird reihum eine Geschichte erzählt. Jeder Sprecher hat eine festgesetzte Zeit (z.B. eine Minute), um so viele der ausgebreiteten Wörter sinnvoll zu verwenden, wie er kann. Wenn er ein Wort gebraucht hat, darf er sich die Karte nehmen. Wer am Ende die meisten Karten gesammelt hat, gewinnt.

Dieses Spiel kann man zu vielen verschiedenen Themen spielen, um Vokabeln oder Grammatik einzuüben. Um z.B. Präpositionen zu trainieren, kann man auf Orts- und Zeitkarten ganze Phrasen schreiben: “at the beach”, “after school”, “in the morning”, “to Grandma’s house”.

9. Guess my sentence / Sätze raten
Niveau: ab 5. Klasse
Vorbereitung: Karten mit Fragen oder Sätzen mitbringen
Übt: Vokabeln, Redemittel verwenden, Grammatikthemen, freies Sprechen

Die Schüler bekommen Karten mit Fragen oder Sätzen darauf. Auf diese Sätze müssen sie reagieren, allerdings ohne die Begriffe aus dem Satz selbst zu verwenden. Die Mitspieler müssen nun erraten, was der ursprüngliche Satz war. Einige Möglichkeiten:

  • Guess the question: Auf der Karte steht eine einfache Frage, z.B. “Where is Ken playing football?” Der Spieler, der die Karte gezogen hat, gibt eine passende Antwort mit möglichst vielen Bestandteilen darin. “Ken is playing football in the garden.” Die anderen probieren nun alle möglichen Fragen aus (“Who is playing football?” “What is Ken doing?”), bis sie die richtige gefunden haben.
  • Advice Game: Auf den Karten stehen Probleme (“My roommate never does the dishes”), der Schüler gibt dazu passende Ratschläge, bis die anderen wissen, worum es geht. (“You should talk to him about it. Tell him that you share a flat and that he has to do some household work, too. You could give him one plate, one spoon, one fork and one knife and only let him use these so he has to clean them right after he eats.”)
  • If-Clause Game: Auf den Karten steht der erste Teil eines if-Satzes (“If I won the lottery …”, “If cats were as big as horses …”). Der Schüler vervollständigt den Satz auf verschiedene Weise (“I would travel the world and stay in expensive hotels.” / “You couldn’t keep them in your house anymore.”), bis die anderen die erste Hälfte korrekt (mit der richtigen Zeitform) rekonstruieren.

9a. What seems to be the problem?
Niveau: sehr anspruchsvoll, frühestens ab 10. Klasse
Vorbereitung: Karten mit Problemen mitbringen 
Übt: freies Sprechen, ggf. Redemittel

Eine komplexe Variation zu „Guess my sentence“, bei der auch ein wenig Rollenspiel eingemischt ist. Die Schüler erhalten Karten mit (am besten absurd-witzigen) Problemen und Personen darauf. Zum Beispiel:

Person A: A college student.
Person B: Her roommate.

The problem: The roommate was supposed to look after her friend’s hamster while she was on holiday. However, the hamster accidentally climbed into the laundry basket and ended up in the washing machine. Now the college student returns and finds out.

Zwei Spieler müssen nun spontan einen Dialog zur Situation improvisieren, ohne die fett gedruckten Begriffe zu verwenden. Die anderen Spieler in der Gruppe müssen erraten, um welche Situation und welches Problem es sich handelt.

10. The Dialogue Game
Niveau: Sehr anspruchsvoll, frühestens ab 10. Klasse 
Vorbereitung: Karten mit Sätzen mitbringen 
Übt: freies Sprechen, Strategien der Gesprächsführung

Die Schüler erhalten Karten, auf denen Sätze stehen (z.B. “Crocodiles are dangerous animals”). Ein weiterer Stapel enthält einen Gesprächsanfang, der offen hingelegt wird (z.B. “Did you watch the football match between Germany and England last night?”). Mit diesem Anfangssatz beginnen die Schüler eine Konversation mit einem Partner. Beide Schüler müssen nun versuchen, das Gespräch so zu lenken, dass sie ihren Satz logisch darin unterbringen können.

11. Who did it? A Murder Mystery
Niveau: ab 10. Klasse
Vorbereitung: keine
Übt: freies Sprechen
Zeit: 45 Min.

Ich habe dieses Spiel noch nicht selbst gespielt, aber die Idee klingt so interessant, dass ich sie hier einmal vorstellen wollte.

Der Lehrer verkündet zu Anfang den Schülern, dass ein Verbrechen begangen worden sei (welches Verbrechen, ist eigentlich egal – sagen wir, ein Bankraub). Der Kurs wird nun in Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe wird zu den Verdächtigen ernannt. Der Lehrer sagt ihnen, was ihr Alibi ist: Sie waren z.B. im Kino. Die Verdächtigen überlegen sich nun möglichst genau, wie sie den Abend (angeblich) verbracht haben wollen. Unterdessen überlegen sich die anderen Gruppen, welche Fragen man ihnen stellen könnte, um das Alibi ins Wanken zu bringen (z.B. „Which food and drinks did you order?“). Danach werden die Verdächtigen einzeln zur Befragung ins Klassenzimmer gerufen. Wenn die anderen Kursteilnehmer auf Unstimmigkeiten stoßen, wandern die Verdächtigen ins Gefängnis. Wenn ihre Versionen exakt übereinstimmen, haben sie das Spiel gewonnen.

12. Mystery box
Niveau: beliebig (je nach Adaption)
Übt: freies Sprechen
Zeit: 10-15 Min.

Auch ein toller Unterrichtseinstieg. Der Lehrer bringt eine Kiste mit Gegenständen zu einem bestimmten Thema in den Unterricht. Ein Beispiel für eine „Thanksgiving-Box“ könnte z.B. einen kleinen Kürbis, Maiskolben und einen Plüsch-Truthahn enthalten. Nun müssen die Schüler die Gegenstände betasten (nicht sehen!) und besprechen, was es wohl sein könnte. Danach überlegen sie, was das Gesamtthema der Box ist.

13. Teamwork
Niveau: Ab 8. Klasse 
Übt: freies Sprechen, Vokabeln 
Zeit: beliebig

Wie bei Tabu müssen die Spieler hier Begriffe erklären und raten. Es ist jedoch etwas komplizierter: Zwei Spieler erklären einen Begriff gemeinsam, indem sie abwechselnd ein Wort sagen. Sie dürfen sich natürlich nicht vorher absprechen und insgesamt höchstens zehn Begriffe verwenden. Ein Beispiel für das word „basket“:

Player A: Dogs
Player B: and
Player A: cats
Player B: sleep
Player A: in
Player B: it.

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Spiele im Sprachunterricht II: Buchstabieren und Zählen üben

Mit den folgenden Spielen kann man im Englischunterricht die Zahlen und das Alphabet trainieren.

Hangman

1. Galgenmännchen / Hangman: Buchstabieren
Niveau: ab 5. Klasse 
Vorbereitung: keine
Übt: Buchstabieren, Vokabeln

Bis vor Kurzem habe ich Hangman für ein reines Zeitverschwendungs-Spiel ohne viel Lerneffekt gehalten – bis ich feststellen musste, dass sogar manche älteren Schüler sich nicht so sicher sind, wie „y“, „w“, „h“ „e“ und „i“ doch gleich ausgesprochen werden. Praktisch an Hangman ist, dass die Regeln normalerweise jedem bekannt sind und das Spiel keine Vorbereitung braucht und auch in den letzten „fünf Minuten“ (wenn der Unterrichtsentwurf zeitlich nicht ganz hingehauen hat) einmal spontan gespielt werden kann. Mit aktuellen Vokabeln aus dem Buch ist der Lerneffekt noch größer.

So geht’s: Eine Schülerin denkt sich ein Wort aus und zeichnet Striche für die Buchstabenzahl (z.B. __ __ __ für cat) an die Tafel. Die anderen dürfen nun Buchstaben nennen, die dann an der entsprechenden Stelle eingetragen werden (“Is there an ‘A’ in the word?” – __ A __”). Nach einer festgelegten Anzahl von Fehlversuchen gilt das Spiel als verloren.

2. Spelling Race: Buchstabieren
Niveau: ab 5. Klasse
Vorbereitung: keine
Übt: Buchstabieren

Der Lehrer nennt ein Wort (“cake”). Der erste Schüler muss es korrekt buchstabieren (“c-a-k-e”). Der Schüler neben ihm nennt nun ein Wort, das mit dem Endbuchstaben des ersten Wortes beginnt (“elephant”). Der nächste in der Reihe muss nun dieses Wort buchstabieren, und so weiter. Wer einen Fehler beim Buchstabieren macht oder kein Wort weiß, scheidet aus.

3. Secret Word Riddles / Das geheime Wort 
Niveau: ab 5. Klasse
Vorbereitung: Wortlisten mit Rätseln oder Bildern
Übt: Vokabeln, Buchstabieren

Der Lehrer gibt eine verschleierte Erklärung für ein Wort ab oder zeigt ein Bild, das nicht hundert Prozent eindeutig ist. Der erste Schüler, der meint, das Wort zu kennen, steht auf. Er muss dann den ersten Buchstaben nennen, der (sofern er richtig ist) an die Tafel geschrieben wird. Daraufhin wird wahrscheinlich schon der nächste aufstehen, der dann den zweiten Buchstaben nennt, usw. Wenn ein Buchstabe falsch war, muss man sich wieder setzen.

4. Spelling bee 
Niveau: ab 5. Klasse 
Vorbereitung: keine 
Übt: Vokabeln, Buchstabieren

Die Schüler stellen sich in zwei oder mehr Schlangen auf. Der Lehrer gibt den Schülern in der ersten Reihe nun nacheinander ein Wort zu buchstabieren. Wer es richtig buchstabiert, darf ans Ende der eigenen Schlange gehen; wer einen Fehler macht, muss sich setzen. Die Schlange, die am Ende noch am längsten ist, hat gewonnen.

4. Seven-Up: Zählen üben
Niveau: ab 5. Klasse
Vorbereitung: keine
Übt: Zahlen

Die Schüler stehen auf und zählen reihum. Klingt einfach? Alle Zahlen, die eine 7 enthalten (7, 17, 27, …) oder durch 7 teilbar sind (14, 21, 28, 35 …) müssen durch “blopp” ersetzt werden. Wer eine Zahl nicht weiß oder das “blopp” vergisst, scheidet aus und muss sich setzen.

Variationen:

  • Wie wir alle wissen, sind Jahreszahlen auch älteren Schülern verhasst. Hier kann man mit größeren Zahlen beginnen (1487). Statt alles durch sieben teilen zu lassen, kann man hier als Regel einsetzen, dass alle Zahlen, die sieben oder eine Schnapszahl enthalten, durch “blopp” ersetzt werden müssen.

5. Excuse Me, Are You John Miller?
Niveau: je nach Adaption des Spiels ab 5. Klasse, aber wegen der Hintergrundstory und komplexen Redemitteln auch gut für ältere Lerner (Business-Englisch-Kurse) geeignet. Man kann es auch in neu zusammengewürfelten Erwachsenenkursen als Eisbrecher einsetzen, um die Namen der Teilnehmer lernen zu lassen.
Vorbereitung: Kärtchen mit Namen und Telefonnummern
Übt: Sprechakte, Zahlen, Teamarbeit

Zuallererst wird die Klasse in zwei Gruppen mit mindestens zehn Spielern geteilt; die Gruppen werden „markiert“ (halten sich immer in derselben Raumhälfte auf oder tragen blaue / rote Partyhütchen). Nun wird in jeder Gruppen ein Kartenset verteilt. Jeder Schüler enthält eine Karte nach dem folgenden Muster:

Your name: Matthew Smith
Your phone number: 0123456789

You’ve got a new job. Your boss says that you have to organize a work group, but you don’t know your colleagues‘ names yet. Find these people and ask them for their numbers:

Sally Parker: _______________________
Sebastian Smith: _______________________
Karen Philipps: _____________________
Luise Thatcher: _______________________

Beide Gruppen müssen nun daran arbeiten, dass alle Gruppenmitglieder möglichst schnell ihren Zettel gefüllt bekommen. Dazu verwenden sie solche Dialoge:

PLAYER 1: Excuse me, please. My name is Matthew Smith. Are you Sally Parker?
PLAYER 2: No, I’m not. I’m Jacob Walker.
PLAYER 1: Oh, I’m sorry. Goodbye, Mr Walker!

PLAYER 3: Excuse me, please. My name is Sally Parker. Are you Jacob Walker?
PLAYER 1: No, I’m not. My name is Matthew Smith. But I know Jacob Walker. He’s over there. (deutet auf den Spieler „Jacob Walker“)
PLAYER 3: Thank you! Goodbye, Mr Smith!

PLAYER 3: Excuse me, please. My name is Sally Parker. Are you Jacob Walker?
PLAYER 2: Yes, I am.
PLAYER 3: Could you give me your phone number, please?
PLAYER 2: Of course. It’s 9-8-7-6-5-4-3-2-1.
PLAYER 3: Thank you! Goodbye, Mr Walker!

Die Spieler müssen also einerseits versuchen, ihre eigenen Karten zu füllen. Andererseits müssen sie sich die Namen der anderen Spieler merken, damit das ganze Team seine Zettel so schnell wie möglich füllen kann.

6. Zahlen-Quartett
Niveau: je nach Ausführung – beliebig 
Vorbereitung: Quartettspiel besorgen 
Zeitaufwand: 10-15 Minuten

Das beliebte Quartettspiel kennen sicher alle: Man hat Karten mit verschiedenen Zahlenangaben darauf. Zwei Spieler treten gegeneinander an: Wer im ausgewählten Bereich die höhere Zahl hat, bekommt die Karte. Ziel des Spiels ist es, vier Karten aus derselben Kategorie zu sammeln.

Perfekt, um die Aussprache von Zahlen zu üben, und mit selbstgebastelten Karten (zugegeben nicht wenig Arbeit) kann man gleich auch etwas Landeskunde, Vokabeln und interessante Fakten mitlernen.

Wer es schnell haben will, kann einfach ein beliebiges (englischsprachiges) Quartettspiel nehmen – zu Autos, Dinosauriern, etc.

Mit ein wenig Einfallreichstum und Fleiß lässt sich so ein Spiel jedoch für fast jedes Thema herstellen. Nehmen wir zum Beispiel „food“: Hier könnten wir die Kategorien „calories per gramm“, „kilos consumed per year“, „fat content“ … etc. verwenden und nach Gruppen wie „fruit“, „vegetables“ und „meat“ suchen lassen.

Landeskundethemen wären z.B. „English-speaking countries“ (number of citizens, average age of citizens, national output, literacy rate …) oder „animals of Australia“ (weight, population, deadliness …).

7. Unscrambled Eggs

Man nehme …
– die gelben Plastikbehälter aus Ü-Eiern (oder beliebige Behälter, es ist nur wegen des Wortwitzes lustig, wenn es Eier sind)
– Buchstabenplättchen (z.B. aus Scrabble – oder einfach Buchstaben auf Pappe schreiben und ausschneiden)

… und sortiere die Schüler in Gruppen. Jede Gruppe enthält eine beliebige Anzahl von Eiern. Jedes Ei enthält Buchstabenplättchen. Diese lassen sich zu je einem Wort zusammensetzen, das vor Kurzem gelernt wurde und zu einem bestimmten Themenfeld gehört (z.B. Wortfeld „politics“: g-o-v-e-r-n-m-e-n-t, e-l-e-c-t-i-o-n, p-r-e-s-i-d-e-n-t). Das Team, das als erstes all seine Eier „unscrambled“ hat, gewinnt.

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