Einfache Vokabel-Sudokus

Vokabel-Sudoku zu den Themen family, pets, numbers und classroom. (c) englischhelfer, CC-BY 4.0

Heute gibt es wieder einmal was zum Rätseln: Drei 4×4-Vokabel-Sudokus (s. Blog) mit den Kategorien pets, people, numbers und objects; zusätzlich gibt es im Dokument ein Glossar und natürlich Lösungen. Der Wortschatz sollte schon im 1. Lernjahr bekannt sein.

Three vocabulary sudokus (PDF) (DOC)

vocabulary sudoku
So sieht das erste Vokabel-Sudoku aus: In jeder Zeile, Spalte und jedem Block kommen die Kategorien 1-4 je einmal vor.

Arbeitsblätter zum Thema Herbst

Pünktlich zur herbstlichen Tag- und Nachtgleiche am heutigen Tag gibt es zwei Arbeitsblätter zum Thema “autumn / fall”.

Leseverstehen mit Schreibaufgabe ab ca. 7. Klasse: Autumn in America (DOCX) (PDF)

Five-Minute-Worksheet mit Wortschatz-Rätsel (herbstliche Begriffe) und Leseverstehen zum Thema Igel ab ca. 6. Klasse: (DOCX) (PDF)

Classroom language: Häufige Fehler

Natürlich wissen wir eigentlich alle, dass es do your homework heißt und nicht make your homework oder gar make your homeworks. Trotzdem gibt es einige Fehler, die gerade in der Sprache im Klassenzimmer ständig auftauchen. Dementsprechend häufig hört man sie, und ehe man sich versieht, sind sie unauslöschlich im Gedächtnis eingebrannt. Hier ein paar Klassiker.

  1. Please open your books on page 20.
    Hier muss es entweder to oder at page 20 heißen.
  2. We’re going to write a test tomorrow.
    Unfassbar, aber wahr: Englischlehrer sagen es seit Generationen falsch. Im Zusammenhang mit Tests kann man die Verben take und do verwenden – nicht aber write.
  3. Time’s over – hand in your tests!
    Korrekt wäre hier Time’s up. Der Ausdruck … time is over bezieht sich gewöhnlich auf eine Zeitspanne in der Vergangenheit; hier könnten wir das Wort time also mit Zeitalter übersetzen. Um es mit Galadriel zu sagen: The time of the elves is over. 
  4. Please explain me the rule.
    Richtig heißt es: Please explain the rule to me.
  5. Make your homeworks! / Collect informations!
    Doch, der musste natürlich in die Liste. Erster Fallstrick: Für das Erledigen von Hausaufgaben verwendet man das Wort do (separater Post to come).
    Zweitens ist das Wort homework (wie information und advice) unzählbar – hier darf man also nie ein -s anhängen. Genauso wenig sagt man a / one homework.
  6. What means the word “dictionary”?
    Gleiche Regel wie bei anderen Fragen im simple present, die nicht nach dem Subjekt des Satzes fragen: Wir brauchen das Hilfsverb do. Sprich: What does the word “dictionary” mean? Oft wird dieser Satz auch fälschlicherweise gebraucht, um nach einer deutschen / englischen Übersetzung zu fragen: “What does the word ‘Katze’ mean in English?” Stattdessen sollte die Frage heißen: “What’s ‘Katze’ in English?” oder “How do you say ‘Katze’ in English?”
  7. I mean that all drugs should be legalized. / My meaning is that all drugs should be legalized.
    Das Wort “mean” heißt “bedeuten” (This word means “bear”.) oder beabsichtigen (That’s not what I meant to say), aber nicht “der Meinung sein”. Dafür verwendet man – je nach Kontext – Verben wie believe, think oder feel. Ebenso bedeutet meaning nicht etwa “Meinung”, sondern “Bedeutung”. Also: In my opinion / In my view, all drugs should be legalized.
  8. Aussprache: apostrophe
    Betonung auf der zweiten Silbe, das -e am Ende wird ausgesprochen. Das Wort klingt also von Betonung und Silbenzahl her wie psychology, nicht wie cottage loaf. Analog und ebenso oft falsch ausgesprochen: catastrophe und anemone.
  9. Aussprache: psychology 
    Ich schweife vom Thema classrom language ab, aber wo wir dabei sind: Das p in psychology ist stumm, man sagt also saɪˈkɒlədʒi. Ebenfalls mit stummen p beginnen alle damit verwandten Wörter (psychologist, psychiatry, psychotherapy …) und weitere aus dem Griechischen stammende Begriffe wie pneumonia, pneumatic und pterodactyl.
  10. There is an elephant on the picture.
    Dieser Satz ist eine Übertragung aus dem Deutschen (Auf dem Bild ist ein Elefant). Im Englischen verwendet man hingegen die Präposition in – was, genauer bedacht, eigentlich mehr Sinn macht. Ich habe mir einmal erlaubt, dazu eine kleine Grafik zu erstellen:
    elephant in the picture
  11. Let’s discuss about this problem. / Comment this article.
    Im Deutschen diskutiert man häufig einmal über etwas. Im Englischen steht discuss hingegen immer ohne Präposition: Let’s discuss this problem. Das umgekehrte Problem haben wir bei to comment – hier brauchen wir die Präposition on: Comment on this article. 
  12. Can you hold a presentation?
    Genau wie eine Rede (a speech, a talk) wird eine Präsentation nicht gehalten, sondern gegeben: Can you give a presentation?
  13. In the article stands that …
    Korrekt wäre: The article says that …

Spielidee für den Sprachunterricht: Stadt-Land-Tatort

Dass Stadt-Land-Fluss ein gutes Spiel für den Sprachunterricht ist, ist sicher bekannt. Neulich im Spielwarenladen habe ich die Tatort-Version des Klassikers gefunden (siehe hier auf Amazon). Anstelle von Stadt, Land und Fluss muss man hier zu den Buchstaben des Alphabets folgende Felder ausfüllen:

  • Täter
  • Mordmotiv
  • Tatwaffe
  • Tatort
  • Fluchtfahrzeug
  • Todesursache
  • Ermittler
  • Schauspieler

Weil ich sowieso eine Stunde zum Thema Krimis geplant hatte, haben wir das Spiel direkt einmal ausprobiert. (Ich habe die Kategorien allerdings auf “Täter”, “Motiv” und “Tatwaffe” reduziert, damit es etwas schneller geht.)

Fazit: Es macht tatsächlich sehr viel Spaß, denn im Gegensatz zum “normalen” Stadt-Land-Fluss ergeben sich aus den verschiedenen Kategorien oft absurde Geschichten. Gerade “Mordmotiv” und “Tatwaffe” geben auch wunderbare Redeanlässe ab: Wie überzeugend ist “Schluckauf” als Motiv? Und wie effektiv ist eine Encyclopedia Britannica als Tatwaffe? Anschließend kann man aus den gefundenen Begriffen kleine Geschichten oder sogar ein Theaterstück schreiben lassen. Auch eine gute Übung, um Vokabeln aus dem Bereich “Strafverfolgung / Justiz” zu wiederholen.

Die “letzten fünf Minuten”: Eine Nachhilfestunde sinnvoll bis zum Klingeln füllen

Im Normalfall ist so eine Unterrichtsstunde ja eher zu kurz als zu lang, aber es kommt auch mal vor, dass die vorbereiteten Materialien fünf (oder vielleicht sogar zehn) Minuten zu früh ausgehen. Das ist besonders ärgerlich, wenn man eine Gruppe von Schülern unterrichtet, von denen nur einer schon fertig ist – so hat man noch nicht einmal Zeit, sich noch eine sinnvolle Aktivität auszudenken. Zudem kommt auch noch hinzu, dass sich (verständlicherweise) mancher Schüler in diesen letzten Minuten schwerlich noch dazu begeistern lässt, etwas Neues anzufangen.

Die folgenden Aktivitäten eignen sich gut für das Ende der Stunde, weil sie eher spielerischen Charakter haben und sich meistens in fünf Minuten (bei Bedarf aber auch länger) erledigen lassen. Einige eignen sich auch als Lückenfüller, wenn der Nachhilfelehrer gerade über die Kurzgeschichte im Buch drüberlesen oder eine Aufgabe improvisieren muss.

FALL 1: Gruppenunterricht – ein Schüler muss allein arbeiten

Möglichkeit 1: Ein Quiz für die nächste Unterrichtsstunde konzipieren.
Der oder die Schüler(in) schaut noch einmal über seine Arbeitsmaterialien und entwirft damit ein Quiz mit Fragen zum Thema der Stunde. Dieser Test kann z.B. Vokabelfragen, Grammatikaufgaben oder Fehlersuchen enthalten. Auf die Rückseite des Blattes kommt die Lösung. In der nächsten Stunde kann er oder sie mit dem Test überprüfen, wie viel “hängengeblieben” ist. Alternativ kann man die Fragen natürlich auch auf Karteikarten schreiben, mit denen man auch zu Hause lernen kann.

Möglichkeit 2: Vokabeln assoziieren
Die langwierigste und komplexeste Variante ist hier das Assoziogramm. Der / die Schüler(in) bekommt ein Thema vorgegeben und muss dazu (mithilfe des Schulbuchs oder Wörterbuchs) ein Wortnetz mit möglichst vielen wichtigen Vokabeln erstellen. Also zum Beispiel: “Free time – Outdoor activities – cycling, horseback riding, hiking”. Diese Wortnetze sollte man im Ordner sammeln und immer mal wieder zur Hand nehmen, um zu sehen, wo noch geübt werden muss.

assoziogramm

Die Erstellung eines solchen Netzes nimmt natürlich gern etwas mehr Zeit in Anspruch. Wenn man etwas Schnelleres sucht, ist z.B. die ABC-Methode eine gute Wahl: Zu einem bestimmten Thema (z.B. animals) muss der Schüler Wörter sammeln – je eins pro Buchstabe des Alphabets:

A = ant
B = bird
C = cat
D = dog

Möglichkeit 3:  Rätsel 
Viele Schüler und Schülerinnen (wenn auch natürlich nicht alle) versuchen sich gerne mal an einem Rätselspiel. Dazu eignen sich z.B.
Kreuzworträtsel (z.B. zu unregelmäßigen Verben)
Wörtersuche (“Scrambled Words”) – in einem Buchstabensalat Wörter finden
Boggle (ein Spiel mit Buchstabenwürfeln, aus denen Wörter gebildet werden müssen) – wenn man das Spiel nicht hat, kann man auch einfach ein paar Boggle-Szenarios ausdrucken.
Logikrätsel: kleine Texte, bei denen man z.B. widersprüchliche Aussagen entdecken muss, sind auch sehr gute Leseverstehensübungen.
Puzzles: Ein Blatt Papier mit dem Lineal in mehrere Dreiecke aufteilen. An die Kanten schreibt man nun auf die eine Seite einen Begriff und auf die andere Seite die passende Übersetzung. Das Blatt nun zerschneiden und wieder zusammensetzen lassen.

Möglichkeit 4: Sätze bilden
Eine sehr nützliche Aktivität ist es, Schüler einfach Sätze (Fragen, Verneinungen, …) in verschiedenen Zeiten bilden zu lassen. Das kann man auch spielerisch gestalten, indem man die einzelnen Satzbestandteile (und Zeiten) auf Karteikärtchen schreibt. Wer möchte, kann auch beschriftete Würfel herstellen:

Würfel 1 – I / you / she / we / they / my brother
Würfel 2 – play football / watch TV / listen to music / read a book / do sports / make a cake
Würfel 3 – in the evening / at 12 o’clock / at the weekend / after school / in the afternoon / on Sunday
Würfel 5 – always / sometimes / never / usually / often / normally

Wenn man nicht so viel basteln will, tut es auch ein Blatt mit Blanko-Bausteinen (Susan / play) und ein einziger Würfel für die verschiedenen Zeiten (1 = simple present, 2 = present progressive, usw.).

FALL 2: Es gibt mindestens eine Person, die sich mit dem Schüler beschäftigen kann (Nachhilfelehrer oder anderer Schüler)

Hier bieten sich Spiele an. Das Spielen ist dabei keinesfalls Zeitverschwendung, sondern eine gute Möglichkeit, mal etwas zu üben, das bei der Nachhilfe sonst zu kurz kommt – z.B. das Sprechen (Tabu, Personenraten) oder die Wiederholung älterer Grammatik und Vokabeln.

Möglichkeit 1: Schnelle Spiele, die keine Vorbereitung oder Material erfordern
a) Stadt-Land-Fluss
b) Hangman
c) Seven-Up (auf Englisch zählen und alle durch 7 teilbaren Zahlen mit “blopp” ersetzen)
d) Personen- / Gegenstände- / Beruferaten
e) bei jüngeren Schülern: Simon Says
f) ABC Race (zu einem Wortfeld (z.B. “animals”) Begriffe von A-Z finden: A = ant, B = bird, C = chameleon …)
g) Kofferpacken
h) Blip (durch Fragen ein Verb erraten)
i) Vokabel-Fußball (für drei und mehr)
j) Noughts and Crosses (für drei und mehr)
k) Outburst

Möglichkeit 2: Schnelle Spiele, für die man ein bisschen Material dabei haben bzw. Vorbereitung einplanen muss 
Hier gibt es zum Beispiel:
a) Tabu – Begriffe erklären (PDF)
b) Guess Who (für zwei Spieler) (PDF) – Mittels von Fragen zu Aussehen und Kleidung herausfinden, welche von 16 Personen sich der andere Spieler ausgesucht hat
c) Dobble Kids (ein kommerzielles Spiel, bei dem man so schnell wie möglich die Namen von Tieren rufen muss)
d) Kleines Memory (z.B. mit 16 Karten)
e) Schnelles Bingo: Die Schüler schreiben deutsche Begriffe in ein 3 x 3er Raster. Der Lehrer liest nun auf Englisch eine Geschichte vor, in der die Begriffe vorkommen. Wer als erster drei Begriffe in einer Reihe durchgestrichen hat, gewinnt.

Spiele für den Sprachunterricht VI: Vokabeln assoziieren

  1. Stadt-Land-Fluss
    Niveau: ab 5. Klasse
    Vorbereitung: keine
    Übt: Vokabeln

Einfach beliebige Kategorien ausdenken (city, country, job, animal …) und als Tabelle auf einem Blatt festhalten. Der Spielleiter gibt einen Buchstaben vor. Wer die Tabelle zuerst füllen kann, gewinnt (B: Boston, Brazil, baker, butterfly …).

Eine witzige Variante mit Schreib- und Erzählpotential ist Stadt-Land-Tatort.

  1. ABC Race: Möglichst viele Wörter aus einem Wortfeld finden 
    Niveau: ab 7. Klasse 
    Vorbereitung: keine
    Übt: Vokabeln

Die Teams bekommen ein Thema gestellt (z.B. “animals”) und müssen damit eine Liste von A-Z erstellen (“ant, bear, cat, dog, elephant …”). Dies kann an der Tafel passieren (wenn man die Möglichkeit hat, die zwei Tafelenden im 90°-Winkel aufzuklappen, sodass man nicht abschreiben kann) oder auf einem Blatt Papier bzw. einer OH-Folie, die man herumreicht. Das Team, das in einer gesetzten Zeit die meisten Begriffe schafft, gewinnt.

Alternativ kann man die Liste auch anders gestalten: Der letzte Buchstabe des Wortes wird zum Anfangsbuchstaben des nächsten (“ant, tiger, rabbit, toad, duck …”).

  1. Vokabel-Duell: Möglichst schnell Wörter ausdenken und darauf reagieren 
    Niveau: ab 6. Klasse 
    Vorbereitung: keine 
    Übt: schnelles Abrufen von Vokabeln und / oder Grammatik

Zwei Schüler treten gegeneinander an. Einer ruft ein Wort aus einer bestimmten Kategorie (z.B. “unregelmäßiges Verb”, “animal”, “irregular Plurals”): “Swim!”. Der andere reagiert darauf in vereinbarter Weise – indem er z.B. die deutsche Übersetzung ruft oder eine andere Form bildet. Direkt danach nennt er ein neues Wort: “Swam, swum, leave!” Der andere muss postwendend antworten: “Left, left, make!”

Wenn ein Spieler eine falsche Antwort gibt, nicht schnell genug antwortet oder ein Wort wiederholt, verliert er das Duell.

  1. Kriegsschiffe / Battle Ships: Möglichst viele Begriffe aus einem Wortfeld finden
    Niveau: ab 7. Klasse 
    Vorbereitung: keine 
    Übt: Vokabeln

Die Schüler in Teams aufgeteilt, die “Schiffe”. Die Teams suchen sich einen Namen für ihr Schiff aus (z.B. “The Lusitania”) und bestimmten einen Kapitän und einen Kanonier. Der Kapitän muss antworten, wenn jemand sein Schiff ruft. Der Kanonier greift ein gegnerisches Schiff an, indem er es beim Namen ruft – muss sich also die Namen der anderen Schiffe merken. Die “Schiffsbesatzungen” stellen sich der Reihe nach auf: Vorne der Kapitän, dann die Crew, zum Schluss der Kanonier.

Der Kapitän eines Schiffes beginnt damit, ein Schiff herauszufordern, indem er es beim Namen ruft und ihm ein Wortfeld nennt (“animals with four legs”, “drinks”, “clothes”). Der Kapitän antwortet als erstes mit einem Wort aus dem Wortfeld (“dog”), seine Crew folgt nach (“cat”, “horse” …). Wenn die Reihe beim Kanonier ankommt, darf dieser ein anderes Schiff angreifen.

Ein Schiff wird versenkt, wenn
… der Kapitän verpennt, dass sein Schiff an der Reihe ist,
… die Crewmitglieder keine Wörter mehr kennen,
… ein Wort wiederholt wird,
… der Kanonier den Namen seines eigenen oder eines schon versenkten Schiffes nennen.

Wenn ein Schiff sinkt, dürfen die Crewmitglieder einem anderen Schiff “beitreten”, sodass am Schluss zwei große Gruppen gegeneinander antreten.

5. Outburst 
Niveau: Alle Niveaus
Vorbereitung: Keine 
Übt: schnelles Assoziieren von Vokabeln

Die Schüler werden zu Gruppen organisiert. Jede Gruppe erhält ein eigenes Thema, das die anderen nicht kennen (z.B. “food”, “clothes”, “animals”, “furniture”). Die Gruppen haben nun ein paar Minuten Zeit, um so viele Begriffe zu ihrem Thema zu sammeln, wie sie können.

Danach wird den Gruppen das Thema der anderen genannt. Sie dürfen nun die Begriffe in den Raum rufen, von denen sie denken, dass die anderen ihn auf die Liste geschrieben haben. Für jeden erratenen Begriff bekommen sie einen Punkt.

6. That makes me think of …
Niveau: ab 5. Klasse
Vorbereitung: keine
Übt: schnelles Assoziieren von Vokabeln

Hier müssen wieder Vokabeln der Reihe nach aufgesagt werden – diesmal geht es aber nicht nach Buchstaben, sondern nach Bedeutung. Die Spieler dürfen frei assoziieren: “write” – “pen” – “pencil case” – “school bag” – “classroom” – “learn” …

7. Vokabel-Puzzles
Niveau: ab 5. Klasse
Vorbereitung: schreiben und schneiden 
Übt: Vokabeln

Dieses Spiel zum Wiederholen von Vokabeln habe ich vor Kurzem im Internet entdeckt.

Ein DIN-A-4-Blatt wird in verschieden große Dreiecke geschnitten. An die Kanten kommen die jeweils zusammengehörigen Begriffe (z.B. Englisch-Deutsch, Begriff-Erklärung, …)

8. Schiffe versenken / Battleships
Niveau: ab 5. Klasse 
Vorbereitung: keine 
Übt: Vokabeln, Zählen

Das bekannte Spiel “Schiffe versenken” mit Vokabeln. Die Schüler zeichnen ein Raster auf ein Blatt Papier (z.B. horizontal: 1-10, vertikal A-F). In das Raster schreiben sie Begriffe aus einem bestimmten Wortfeld (z.B. “animals”). Nun versuchen sie, die Schiffe zu “versenken”.

Der erste Schüler fragt den zweiten, ob sich beispielsweise auf Position A4 ein Schiff befindet. Ist dem so, muss der zweite ihm den entsprechenden Buchstaben sagen, und der erste darf weiterfragen. Der Schüler, der als erstes alle Schiffe des anderen entdeckt hat, gewinnt.

Spiele für den Sprachunterricht I: Vielseitige Vokabel- und Grammatikspiele für den Englischunterricht

Diese Spielideen für den Englischunterricht kann man für eine Vielzahl von Themen und Spielvarianten anpassen.

1. TABU / “Guess the word” – Begriffe erklären und raten (PDF mit leichten Begriffen ab der 6. Klasse)
Niveau: je nach Variante ab 5. Klasse
Vorbereitung: Begriffe auf Karten schreiben
Übt: Vokabeln oder Landeskunde-Themen, freies Sprechen, Umschreiben, Definitionen verstehen, Relativsätze

Ein Spieler zieht eine Karte und erklärt den Begriff darauf, sodass die anderen Teammitglieder ihn erraten können. Man kann weitere Begriffe angeben, die ebenfalls “verboten” sind, um das Spiel etwas schwieriger zu machen.

Alternativen und Variationen zu Tabu:

  • Partner-Kreuzworträtsel: Zwei Partner bekommen ein Kreuzworträtsel, das je zur Hälfte ausgefüllt ist. Um ihr Rätsel zu vervollständigen, müssen sie sich gegenseitig die fehlenden Begriffe erklären.
  • Begriffe malen oder pantomimisch darstellen. Dies ist eine Variante, die sich besonders für jüngere und schwächere Schüler eignet.
  • Relativsätze verwenden. Tabu ist eine gute Möglichkeit, die grammatische Struktur des Relativsatzes einzuüben: “It’s a person who …”, “It is an object that …”

2. Find the Pair – Zuordnungsspiele
Niveau: ab 5. Klasse
Vorbereitung: ggf. Memorykarten basteln oder Wortlisten schreiben
Übt: Vokabeln, Zuordnungen (lexikalische Felder, Gegensatzpaare …); beliebiges Grammatik- oder Landeskundethema “verpacken”

Das klassische “Memory”-Spiel, bei dem man Paare suchen muss. Das können eine Vokabel und ihre Übersetzung sein, aber auch Gegenteile (hot – cold), Begriffe, die Komposita bilden (apple juice, milk shake, ice-cream …) oder Wortfelder (school – student, fruit – banana …). Genauso gut kann man sich ein Grammatik-Memory ausdenken, bei dem man z.B. einem Aussagesatz (I go, I’m going) die Verneinung in derselben Zeit (I don’t go, I’m not going) zuordnen muss.
Hier gibt es ein paar Spielvarianten, um es interessanter zu machen:

  • Find the Pair als Reaktionsspiel: Die eine Hälfte der Karten wird unverdeckt auf dem Tisch ausgebreitet. Der Spielleiter sagt nun auf Deutsch das Wort, das gesucht wird. Wer die Karte sieht, muss so schnell wie möglich die englische Übersetzung rufen und sich die Karte nehmen.
  • Find the Pair an der Tafel, ganz ohne Karten: Der Lehrer schreibt mehrere Begriffe ungeordnet an die Tafel. Zwei Spieler treten gegeneinander an. Sie werden mit verschiedenfarbiger Kreide ausgestattet. Dann liest der Lehrer das erste Wort von seiner Liste vor (“apple”). Jeder Spieler versucht nun, so schnell wie möglich das dazugehörige Wort zu finden und zu unterstreichen (“juice”). Am Ende werden die richtigen Unterstreichungen gezählt.
    Ein bisschen mehr Arbeit macht Find the pair mit noch mehr Bewegung und echten “Karten” (DIN-A-4-Blätter mit großer Schrift), die man überall im Klassenzimmer anbringen muss. Die Spieler starten an derselben Stelle und müssen in gesetzter Zeit so viele Paare wie möglich sammeln.
  • Find the Pair im Heft, ohne Karten: Statt einen Schüler an die Tafel zu holen, lässt der Lehrer alle Schüler die Begriffe abschreiben. Dann liest er wieder die Liste vor, diesmal jedoch ist jeder Begriff mit Zahlen versehen (“Number 1: apple”). Die Schüler müssen nun, jeder für sich, neben das Wort “juice” die Zahl 1 schreiben. Anschließend wird das eigene Blatt mit dem Partner getauscht, während an der Tafel die Lösungen angeschrieben werden. Wer alle Wörter richtig verbunden hat, bekommt einen kleinen Preis.
  • Find the Pair mit mehr als zwei zusammengehörigen Begriffen: Auch einmal Dreier- oder Viersets suchen lassen (z.B. Wortfeld “Tiere” und Wortfeld “jobs”, Verben im simple past, present und past participles …).

3. Domino 
Niveau: unterschiedliche Spieltypen für alle Niveaus möglich 
Vorbereitung: Dominosteine basteln 
Übt: besonders Wortschatz und Wortbildungsmuster, Phrasen

Ein weiteres Zuordnungsspiel ist Domino. Hier werden die Spielsteine in zwei Hälften geteilt, auf die verschiedene Wörter geschrieben werden, z.B: [juice / class], [room / apple]. Die Enden müssen nun so aneinandergelegt werden, dass sich ein neues Wort ergibt; gegebenenfalls muss das neu entstandene Wort übersetzt werden. Wer zuerst alle seine Steine abgelegt hat, gewinnt. Bei diesem Spiel sollte man den Schülern entweder eine Liste mit möglichen Lösungen an die Hand geben oder danach kontrollieren, damit kein “apple cake” oder “cheese pie” herauskommt.

  • Domino mit Zahlen: auf den Steinen stehen Nummern (1, 25, 160, 102498 …) und ausgeschriebene Zahlen.
  • sinnvolle Wortkombinationen: [the guitar / read] [a book / open] [the window / write] [a letter / play] [football / do] [sports / watch] [TV / visit] …
  • Komposita-Domino: apple juice, apple sauce, apple pie / orange juice, cheese sauce, meat pie.
  • Vor- oder Nachsilben: [information / dis-] [appear / mis-] [understand / re] [play / un] [fair / im] …
  • Explanation Domino (PDF): Ein kommunikatives Spiel. Domino mit Bildern – die Spieler müssen versuchen, eine Verbindung zwischen zwei Bildern herzustellen und diese zu erklären.

4. Sentence Puzzles / Satzpuzzle
Niveau: ab 5. Klasse 
Vorbereitung: Tabelle an der Tafel anzeichnen, Papier mit Wörtern beschriften und mit Kreppband an der Wand befestigen 
Übt: Satzstellung, Vokabeln

Hier müssen Dinge in der richtigen Reihenfolge zusammengesetzt werden – z.B. Sätze. Solche Puzzle eignen sich gut für die Tafel. Einfach eine Tabelle mit den Spalten “Time / Subject / Verb / Object / Place / Time” und mit je drei Zeilen pro Team anzeichnen. Die Wörter (oder Wortgruppen), mit denen die Tabelle gefüllt werden soll, groß auf DIN-A-4-Seiten schreiben. Die Wörter werden mit Kreppband an der hinteren Wand im Klassenzimmer befestigt.

Die Schüler bilden nun zwei Teams und stellen sich dazu in zwei Reihen auf. Auf “Los” nimmt sich der Schüler ein Blatt von der Wand und klebt es an die richtige Stelle an der Tafel. Der nächste Schüler kann entweder ein neues Wort dazusetzen oder ein altes an eine andere Position setzen. Das Team, das als erstes seine drei Zeilen fehlerfrei gefüllt hat, gewinnt.

Natürlich kann man auch in kleinen Gruppen und Karteikarten statt DIN-A-4-Seiten spielen.

5. Bingo
Niveau: ab 5. Klasse, unterschiedliche Varianten für alle Niveaus möglich
Vorbereitung: Wortliste, ggf. Bilder 
Übt: Vokabeln einprägen, ggf. Definitionen verstehen

Das Spiel kennen sicher noch alle aus der Grundschule. Aber mit ein bisschen Variation kann man aus Bingo eine interessante und sehr lehrreiche Aktivität für alle Niveaus und Altersstufen machen.

Erst einmal die Grundregeln: Die Schüler zeichnen ein quadratisches Raster (z.B. 4×4 oder 5×5 Felder) auf ein Blatt Papier. Nun nennt der Spielleiter ihnen Wörter, die sie wild vermischt (nicht nebeneinander) in das Raster schreiben (ein Wort pro Feld), z.B. “horse”, “make”, “apple” … Wenn die Begriffe noch nicht geübt wurden, macht es Sinn, sie an der Tafel anzuschreiben und die deutsche Bedeutung daneben zu setzen. Natürlich ist das Abschreiben der Übersetzung verboten, und sie wird vor der zweiten Phase abgewischt.

Wenn das Spielfeld fertig ist, nennt der Spielleiter die Begriffe in Variation. Wenn z.B. die Begriffe vorher auf Englisch diktiert wurden, sagt er nun die deutsche Übersetzung (“Pferd”, “machen”, “Apfel”). Die Spieler müssen das genannte Wort durchstreichen. Wer als erster eine Reihe ganz gefüllt hat (senkrecht, horizontal oder quer) gewinnt.

Variationen:

  • Statt die deutsche Übersetzung der Vokabel zu nennen, kann man auch Bilder des Gegenstandes zeigen (so kann man alle Sinne ansprechen) oder – noch besser – den Begriff auf Englisch erklären. Man kann auch Gegenteile suchen, das Wortfeld angeben oder eine Geschichte vorlesen, in der die Begriffe vorkommen. So werden die Begriffe im Kontext gelernt.
  • Bei unregelmäßigen Verben: Am Anfang nur den Infinitiv aufschreiben. Um ein Bingo zu bekommen, muss der Schüler auch das simple past und das past participle nennen.
  • Auch Zahlen lassen sich toll mit diesem Spiel lernen: Die Schüler schreiben Nummern in ihre Felder (“145”, “52”, usw.). Der Lehrer liest dann die Zahl auf Englisch vor (“one hundred forty-five”).

6. Shout It Out: Antworten möglichst schnell rufen

Die Schüler werden in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe bildet eine Schlange; die Schlangen stellen sich nebeneinander auf. Nun wird eine Frage gestellt (in einem Wort zu beantworten). Die Schüler in der ersten Reihe müssen nun so schnell wie möglich die Antwort rufen. Wer als erster die Antwort weiß, verlässt die Schlange; der Schüler hinter ihm nimmt seinen Platz ein, um die zweite Frage zu beantworten. Die Reihe, die zuerst zu Ende ist, hat gewonnen.

Das Spiel eignet sich z.B. für:

  • unregelmäßige Verben
  • Präpositionen mit bestimmten Verben und Adjektiven (good at, believe in …)

Spiele für den Englischunterricht

Da wir uns nun rasant den Sommerferien nähern und die Klassenarbeiten hinter uns gebracht haben, ist in der Nachhilfe (und in der Schule) wieder einmal Zeit zum Spielen.

Hier möchte ich einmal eine kurze Übersicht über meine Lieblingsspiele im Unterricht geben.

I: Flexible Spiele für viele Themen

1. TABU / “Guess the word” – Begriffe erklären und raten

2. Find the Pair – Zuordnungsspiele (Memory)

3. Domino

4. Sentence Puzzles: Sätze richtig zusammensetzen

5. Bingo

6. Shout it Out

II: Zählen und Buchstabieren

1. Galgenmännchen / Hangman: Buchstabieren

2. Spelling Race: Buchstabieren

3. Secret Word Riddles / Das geheime Wort

4. Seven-Up: Zählen üben

5. Quartett-Spiele

III: Freies Sprechen

1. Tabu

2. Personen oder Dinge beschreiben

3. What’s in the box? – Gegenstände erraten

4. Who am I? – Personenraten

5. Situation Puzzle – Black Stories / Laterale

6. Story time

7. Guess my sentence / Sätze raten

7a. What seems to be the problem?

8. The Dialogue Game

IV: Schreibspiele

1. Was bedeutet dieses Wort?

2. Keep the Story Going: Geschichte weiterschreiben

V: Vermischte Spiele

1. Simon Says

2. Kim’s Game

3. Kofferpacken

VI: Vokabeln frei assoziieren und auf genannte Vokabeln reagieren

1. Stadt-Land-Fluss

2. ABC Race: Möglichst viele Wörter aus einem Wortfeld finden

3. Vokabel-Duell: Möglichst schnell Wörter ausdenken und darauf reagieren

4. Kriegsschiffe / Battle Ships: Möglichst viele Begriffe aus einem Wortfeld finden

5. Outburst

VII: Quiz-Formen

1. Wer wird Millionär

2. Vokabel-Fußball

3. Noughts and Crosses